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SOCIETE GENERALE

Die Société Générale hat ihre Produktpalette um ein neues Alpha-Zertifikat auf die beiden Smartphone-Kontrahenten Samsung und Apple (WKN: SG3ELS) erweitert. Mit diesem neuen Produkt können Anleger überproportional von Performance-Unterschieden der beiden Basiswerte profitieren. Voraussetzung ist, dass sich der erste Basiswert (Long-Position) besser entwickelt als der Zweite (Short-Position). Weitere Meldungen: VONTOBEL: Seminartour mit Jens Korte, SPARKASSEN: Dekabank steigt ins Zertifikategeschäft ein und BÖRSE STUTTGART: Faktor-Zertifikate bereits fest etabliert.

BÖRSE am Sonntag

Société Générale: Neues Alpha-Zertifikat auf Samsung gegen Apple

Die Société Générale hat ihre Produktpalette um ein neues Alpha-Zertifikat auf die beiden Smartphone-Kontrahenten Samsung und Apple (WKN: SG3ELS) erweitert. Mit diesem neuen Produkt können Anleger überproportional von Performance-Unterschieden der beiden Basiswerte profitieren. Voraussetzung ist, dass sich der erste Basiswert (Long-Position) besser entwickelt als der Zweite (Short-Position). Zunächst wurden am 28. August die Startkurse beider Aktien festgelegt: Samsung zu 534 US-Dollar, Apple zu 674 US-Dollar. Verzeichnet die Samsung-Aktie bis zum 29. August 2014 eine um 20% bessere Wertsteigerung als das Apple-Papier, erhalten Anleger pro Zertifikat 120 Euro zurück. Der gleiche Betrag wird fällig, wenn Apple um 20% fällt, Samsung aber sein aktuelles Niveau behaupten kann. Anleger setzen also darauf, dass sich Samsung besser entwickelt als Apple. Im Erfolgsfall winkt Anlegern somit binnen zwei Jahren eine Rendite von 20%. Schneidet Samsung allerdings schlechter als Apple ab, erleiden Anleger einen Verlust, falls die Rückzahlung geringer ausfällt als der Kaufpreis. Dividendenausschüttungen der beiden Basiswerte werden im Zertifikatswert berücksichtigt. Das Produkt ist zudem mit einer Management-Gebühr von anfänglich 1,5% pro Jahr versehen. Dies ist notwendig, um die Kosten der Wertpapierleihe (für die Short-Position) zu decken. Sollten sich diese Kosten während der Laufzeit des Produktes ändern, wird auch die Management-Gebühr entsprechend angepasst. Außerdem sollte beachtet werden, dass es zur vorzeitigen Fälligkeit kommt, sofern der Zertifikatewert auf 20 Euro fällt. Ein in seiner Struktur gleiches Produkt ist das Alpha-Zertifikat mit der WKN SG3JGX, das auf das Duell der Rohstoffgiganten Xstrata gegen Glencore setzt.

VONTOBEL: Seminartour mit Jens Korte

„Quo vadis USA – die US-Märkte vor den Präsidentschaftswahlen“ heißt einer der beiden Themenschwerpunkte einer neuen Seminarreihe des Bankhauses Vontobel. In diesem Themenblock klärt der aus Funk und Fernsehen bekannte Wall-Street-Korrespondent Jens Korte über die Bedeutung der US-Wahlen für Anleger auf. Zuvor zeigen die beiden Vontobel-Experten Heiko Geiger und Torsten Metzner, wie Anleger durch einfache Chartanalyse Aktienkurse interpretieren und entsprechend ihrer persönlichen Marktmeinung das richtige Zertifikat oder Hebelprodukt finden können. Als Veranstaltungsorte stehen in den kommenden Tagen München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Dresden zur Auswahl. Als Unkostenbeitrag erhebt Vontobel für seine Abendseminare 19 Euro inklusive Cocktail-Empfang und Flying Dinner zum Abschluss. Weitere Informationen unter www.good-relations.net/usa/index.html.

SPARKASSEN: Dekabank steigt ins Zertifikategeschäft ein

Die Dekabank, Fondsgesellschaft der Sparkassen, wird ab Anfang kommenden Jahres auch Zertifikate auflegen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Verwaltungsrat der Bank am vergangenen Donnerstag. Bei der Emission von Zertifikaten möchte die Dekabank auf die Expertise der Landesbank Berlin zurückgreifen. Zugleich leitet die Deka Investment GmbH, wo aktiv gemanagte Wertpapierpublikums- und Spezialfonds angesiedelt sind, einen Generationswechsel an der Spitze ein.

BÖRSE STUTTGART: Faktor-Zertifikate bereits fest etabliert

Die junge Gruppe der Faktor-Zertifikate erfreut sich bei Anlegern bereits großer Beliebtheit. Laut Handelsstatistik der Stuttgarter Börse wurden die Zertifikate, die einen Referenzindex mit konstantem Hebel (dem namensgebenden Faktor) abbilden, im August 4.765 Mal gehandelt. Ihr Anteil am Handel mit Index- und Partizipations-Zertifikaten am EUWAX-Segment der Börse Stuttgart lag damit bei 33,51%. Bezogen auf den Handel mit derivativen Anlageprodukten insgesamt lag der Marktanteil bei 8,07%. Zum Vergleich: Im August 2011 betrug der Marktanteil der Faktor-Zertifikate, gemessen an den Orderzahlen, lediglich 3,18%. Im Januar 2011 waren es gar nur 0,31%. Das EUWAX-Segment der Börse Stuttgart ist der größte Handelsplatz für derivative Wertpapiere in Europa.