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Société Générale: Franzosen füllen Express-Kursliste

Die Société Générale hat elf neue Express-Zertifikate auf Einzelaktien aufgelegt, auf die es bislang am deutschen Markt größtenteils noch keine Produkte dieser Art gab. Die neuen Papiere beziehen sich auf europäische Bluechips, haben eine Laufzeit von zwei Jahren und eine tief liegende Express-Schwelle von 60% des Ausgangsniveaus. Als Basiswerte bieten die Franzosen Barclays, BHP Billiton, Allianz, AXA, BASF, BNP Paribas, Daimler, Deutsche Bank, Infineon, Siemens und ThyssenKrupp an, wobei die beiden Erstgenannten währungsgesichert sind. Weitere Meldungen: Credit Suisse: Bluechip-Wette verspricht zweistellige Renditen und Raiffeisen Centrobank: Neue Aktienanleihen auf österreichische Bluechips.

BÖRSE am Sonntag

Die Société Générale hat elf neue Express-Zertifikate auf Einzelaktien aufgelegt, auf die es bislang am deutschen Markt größtenteils noch keine Produkte dieser Art gab. Die neuen Papiere beziehen sich auf europäische Bluechips, haben eine Laufzeit von zwei Jahren und eine tief liegende Express-Schwelle von 60% des Ausgangsniveaus. Als Basiswerte bieten die Franzosen Barclays, BHP Billiton, Allianz, AXA, BASF, BNP Paribas, Daimler, Deutsche Bank, Infineon, Siemens und ThyssenKrupp an, wobei die beiden Erstgenannten währungsgesichert sind.

Die Funktionsweise der Express-Zertifikate ist recht simpel: Notiert die Aktie am Laufzeitende auf oder über der 60-prozentigen Express-Schwelle, erhalten Anleger den zweifachen Kupon: Beim Express-Zertifikat auf Infineon-Aktien (WKN SG1T0H) wären dies beispielsweise zweimal 12,50%. Zudem haben Anleger die Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung. Die Tilgungsschwelle liegt dazu bei allen neuen Express-Zertifikaten auf dem Ausgangsniveau. Notiert die jeweilige Aktie bereits nach einem Jahr auf oder über diesem Wert, wird das Express-Zertifikat vorzeitig fällig und Anleger erhalten den Nominalbetrag plus den einfachen Kupon. Verluste erleiden Investoren nur, wenn es nicht zu einer vorzeitigen Rückzahlung kommt und die jeweilige Aktie am Laufzeitende unter der Express-Schwelle notiert, also im Vergleich zum Ausgangsniveau um mehr als 40% gefallen ist. Die Rückzahlung richtet sich dann nach der tatsächlichen Wertentwicklung des Basiswertes.

Credit Suisse: Bluechip-Wette verspricht zweistellige Renditen

Unter dem Namen CS Top Bonus Chance 60 100 (WKN CS8D98) bringt Credit Suisse ein interessantes EURO STOXX 50-Zertifikat auf den Markt. Dessen Zeichnungsphase endet am 1. Oktober. Das Papier mit einer recht langen Laufzeit von fünf Jahren ist einfach konstruiert: Zunächst legt der Emittent den Schlusskurs des EURO STOXX 50 am 4. Oktober mit 100% fest. Schließt der Bluechip-Index in fünf Jahren (7. Oktober 2015) auf oder über 88,5% dieses Startwertes, erhalten Anleger 100 Euro je Zertifikat zurück. Für dieses zahlen Zeichner heute 60 Euro zuzüglich eines Ausgabeaufschlages von 1,5%. Das heißt: Geht die Spekulation auf, erzielen Investoren eine stattliche Rendite von 10,3% per annum. Der Vorteil: Ob besagter Sicherheitspuffer während der Laufzeit verletzt wird, ist völlig unerheblich. Erst wenn der Index auch im Oktober 2015 unter 88,5% des Startwertes notiert, erleiden Anleger entsprechende Verluste. Zur Verdeutlichung: Stünde der Index am Beobachtungstag beispielsweise bei 80% des Startwertes, würden Anleger nur 48 Euro pro Zertifikat erhalten (80% des Basisbetrages 60 Euro).

Raiffeisen Centrobank: Neue Aktienanleihen auf österreichische Bluechips

Mit vier neuen Aktienanleihen auf ANDRITZ (WKN RCB6UC; Fix-Zins 12%), OMV (WKN RCB6UD; Fix-Zins 9%), Raiffeisen International (WKN RCB6UE; Fix-Zins 14%) und voestalpine (WKN RCB6UF; Fix-Zins 12,4%) erweitert die Raiffeisen Centrobank (RCB) ihre Produktpalette. Die Papiere mit einer Laufzeit von einem Jahr sind bis zum 17. September in der Zeichnung. Der Ausgabeaufschlag macht erträgliche 0,5% aus. Der Vorteil von Aktienanleihen: Zum Laufzeitende wird der Zinsbetrag in jedem Falle ausbezahlt, völlig unabhängig von der Entwicklung der jeweiligen Aktie. Die Rückzahlung des investierten Kapitals richtet sich jedoch nach der Entwicklung des Basiswertes: Liegt der Preis der betreffenden Aktie am finalen Bewertungstag auf oder über dem Basispreis, wird die Aktienanleihe – zusätzlich zur Auszahlung des Zinsbetrages – zu 100% in bar getilgt. Sonst erhalten Anleger automatisch die festgelegte Anzahl an Aktien pro 1.000 Nominale. Das heißt unter dem Strich: Dank stolzer Kupons kommen Investoren mit diesen Aktienanleihen in den Genuss eines Risikopuffers gegenüber dem Direktinvestment.