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UBS: Zertifikate-Anleger zeigen sich offensiver.

Im Januar ist die Risikobereitschaft der Zertifikate-Anleger wieder leicht gestiegen. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des UBS Investor Sentiment Index. Dieses Angstbarometer vergleicht den Stand des DAX mit der Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS-Discount-Zertifikaten auf den Index gewählt haben.

BÖRSE am Sonntag

 

Zertifikate-Anleger agieren offensiver

Im Januar ist die Risikobereitschaft der Zertifikate-Anleger wieder leicht gestiegen. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des UBS Investor Sentiment Index. Dieses Angstbarometer vergleicht den Stand des DAX mit der Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS-Discount-Zertifikaten auf den Index gewählt haben. Notiert der DAX am Laufzeitende auf dem Cap oder darüber, erzielen die Inhaber der Discount-Papiere die maximal mögliche Rendite. Ein Cap weit unterhalb des DAX signalisiert, dass Anleger mit größeren Kursrückgängen rechnen. Je höher der Cap angesetzt wird, desto optimistischer ist die Anlegerschaft. Der UBS Investor Sentiment Index spiegelt somit die Risikobereitschaft der Anleger wider. Der Januar-Erhebung zufolge lag der durchschnittliche Cap bei UBS-Discount-Zertifikaten auf den DAX 17,76% unter dem Indexstand und damit 1,26 Prozentpunkte unter dem Dezember-Wert von 19,02%. Käufer dieser Produkte haben sich somit im Januar für einen etwas kleineren  Risikopuffer als im Monat zuvor entschieden. Bemerkenswert ist, dass der Optimismus der Anleger im Verlauf des Januars stark zugenommen hat. Am Anfang des Monats waren sie noch sehr risikoavers – anschließend wuchs die Risikobereitschaft.

BÖRSE STUTTGART

Handel mit Zertifikaten zieht stark an

Zu Beginn des neuen Jahres setzte die auf den Handel mit Anlage- und Hebelprodukten spezialisierte Stuttgarter Börse knapp 8,7 Mrd. Euro um. Damit lag das Handelsvolumen im Januar mit einem Plus von rund 58% deutlich über dem Niveau des Vormonats, wobei auch bei verbrieften Derivaten die Zuwächse sehr homogen ausfielen: Das Geschäft mit Hebelprodukten zog um 56% an, das mit Anlagezertifikaten um knapp 59%. Besonders Discount-Zertifikate (+ 92%), Outperformance- (+ 86%) und Express-Produkte (+ 121%) erfreuten sich gegenüber Dezember einer stark steigenden Beliebtheit. Die genannten Produkte übertrafen auch das Handelsvolumen des entsprechenden Vorjahresmonats, zum Teil sehr deutlich. Kräftige Zuwächse verzeichnete zudem der Handel mit Exchange Traded Products und Investmentfonds: Mehr als 550 Mio. Euro setzte die Börse Stuttgart hiermit um – dies entspricht einem Zuwachs von rund 17% im Vergleich zum Vormonat. 90% der Umsätze entfiel dabei auf Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs).

RCB

Österreicher legen drei PLUS+ Protect Aktienanleihen auf

Die Raiffeisen-Centrobank (RCB) legt drei neue Aktienanleihen auf die deutschen Blue Chips Allianz, Daimler und E.ON auf. Die  PLUS+ Protect Aktienanleihen genannten Papiere versprechen in den kommenden 18 Monaten einen festen Coupon, der als zusätzlicher Puffer fungiert: Beim Allianz-Papier (WKN: RCE6CG) sind dies 7,81%, bei der Daimler-Aktienanleihe (WKN: RCE6CH) 8,11% und beim E.ON-Zertifikat (WKN: RCE6CJ) immerhin noch 7,51%. Anleger erzielen am Laufzeitende jedoch nur dann eine überdurchschnittliche Rendite, wenn der jeweilige Basiswert am 15. August 2014 (finaler Bewertungstag) über der bei 70% des Startwertes angesiedelten Barriere schließt. Nur dann wird die jeweilige Aktienanleihe vollständig in bar getilgt. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, liefert die RCB statt Barem eine zuvor definierte Anzahl an Aktien des jeweiligen Basiswertes. Anleger können diese danach in Eigenregie verkaufen oder versuchen, ihre Buchverluste auszusitzen. Die neuen Aktienanleihen der RCB sind noch bis Mitte Februar in der Zeichnung. Hierbei fällt ein Ausgabeaufschlag von 1% an. Wer sich diesen sparen und erst nach dem Listing direkt an der Börse zuschlagen möchte, muss sich bis zum 20. Februar gedulden.