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BNP Paribas: Mini-Long-Zertifikate auf US-Bluechips


Am 17. Oktober 2008 gab niemand Geringeres als Warren Buffett in einem Artikel in der New York Times bekannt, dass er derzeit zum ersten Mal in dieser Dekade amerikanische Aktien für sein Privatdepot kaufe (Buffett hatte zuvor jahrelang nur Anleihen in seinem Depot gehalten). Seine Begründung: Amerikanische Bluechips wären nach dem Crash im Jahr 2008 so günstig wie seit Jahren nicht mehr und würden in den kommenden Jahren wieder Rekordgewinne schreiben. Er halte sich strikt an seine Anlagestrategie, zu kaufen, wenn andere in Panik verkaufen.

Zudem zeigt sich der künftige US-Präsident Barack Obama fest entschlossen, schnell und in großem Stil zu handeln. So kündigte er das größte Konjunkturprogramm für die USA seit 50 Jahren an. Mit einem Umfang von bis zu 775 Mrd. US-Dollar übertrifft das Maßnahmenpaket das zweite deutsche Konjunkturprogramm von 50 Mrd. Euro bei Weitem. Nicht wenige Experten gehen deshalb davon aus, dass die USA, obwohl Auslöser der weltweiten Krise, als Erste aus der Rezession kommen werden. Die französische Bank BNP Paribas hat deshalb für Anleger, die sich wie Warren Buffett schon jetzt in den USA positionieren möchten, neue Mini- Long-Zertifikate auf verschiedene amerikanische Bluechip-Werte aufgelegt. Aus dem Dow Jones sind darunter die Werte Alcoa, Boeing, Caterpillar, Intel, Exxon Mobil, General Electric, Johnson & Johnson, McDonald‘s, Pfizer sowie Procter & Gamble.

Aus dem Leitindex für Technologiewerte, dem NASDAQ 100, sind die Bluechips Apple Computer, eBay, Google und Yahoo! vertreten. Dazu kommen noch die Bluechips wie Goodyear, Halliburton und Transocean.

 

19.11.2009 | 00:00

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