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Erste Bank: Neues Rohstoffzertifikat


Mit Ausna hme von Gold und einigen anderen Edelmetallen befinden sich alle bedeutenden Rohstoffe nach der schweren Baisse auf Mehrjahrestiefs. Auch die Kurse der Rohstoffunternehmen haben dementsprechend gelitten, da sie sowohl von der Baisse der Rohstoffe als auch den fallenden Aktienkursen belastet wurden. Nun stellen sich aber immer mehr Anleger die Frage, ob wir nicht einen Boden erreicht haben. Für Anhänger dieser Markteinschätzung, die jedoch bei den Rohstoffaktien eher mit einer Seitwärtsbewegung rechnen, hat die österreichische Erste Bank das Zertifikat „Best Garant Rohstoff Spezial“ emittiert.

Die Laufzeit des Zertifikates beginnt am 30. März und dauert fünf Jahre bis zum 29. März 2014. Bei diesem Zertifikat erhält der Anleger einen jährlichen Zinskupon von 6,3%, wenn 20 Rohstoffwerte aus einem Aktienkorb an den Bewertungsstichtagen über einer vorher definierten Sicherheitsschwelle liegen. Unterschreitet oder berührt eine der 20 Aktien an den monatlichen Beobachtungsstichtagen die Sicherheitsbarriere von jeweils gut 30%, dann reduziert sich der Kupon auf 3,3%. Es gibt also keinen kompletten Zahlungsausfall, wie bei ähnlichen Produkten, sondern der Zinskupon reduziert sich lediglich.

Der Aktienkorb setzt sich aus den 20 Bluechips Alcoa, Anglo American, Arcelor- Mittal, BHP Billiton, China Shenhua Energy, EnCana, ENI, Exxon Mobil, Goldcorp, INPEX, Newmont Mining, OMV, PetroChina, Petrobras, Rio Tinto, Royal Dutch Shell, Southern Copper, Statoil Hydro, Thyssen- Krupp und Total zusammen. Das Zertifikat ist zudem mit einer Kapitalgarantie von 100% zum Laufzeitende ausgestattet. Diese Kapitalgarantie bezieht sich aber nur auf den Emissionspreis und nicht auf die erhobene Provision von 3%, die zusätzlich auf den Emissionspreis aufgeschlagen wird. Die wahre Kapitalgarantie beläuft sich also nur auf 97% des Ausgabepreises.

11.11.2009 | 00:00

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