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RBS: Neue Floater-Anleihe



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Noch bis zum 14. August können Anleger die neue Floater-Anleihe VIII (WKN AA1VKJ) der Royal Bank of Scotland zeichnen, die eine Laufzeit von vier Jahren und sechs Monaten bis zum 21. Februar 2014 hat. Floater-Anleihen verfügen über eine ähnliche Struktur wie Stufenzins-Anleihen: Denn Floater besitzen keinen fixen, sondern einen variablen Zinskupon. In diesem Fall bezieht sich die Anleihe auf die Entwicklung des 3-Monats-Euribor-Zinssatzes. Euribor ist die Kurzform von European Interbank Offered Rate. Das ist der Zinssatz, zu dem sich europäische Banken untereinander Geld leihen. Diese Anleihe bezieht sich auf den Zinssatz mit der Laufzeit von drei Monaten. Es gibt bei der Anleihe eine jährliche Mindestverzinsung von 3,25%, wenn der 3-Monats- Euribor-Satz unterhalb dieser Marke liegt. Wenn die kurzfristigen Euribor-Zinsen jedoch über diese Marke steigen, dann erhöht sich der Zinskupon von 3,25% auf den aktuellen Zinssatz. Der Zinskupon der Anleihe wird vierteljährlich ausgeschüttet. Bei der Floater-Anleihe handelt es sich um eine Euro-Anlage, die zudem zum Laufzeitende eine Kapitalgarantie besitzt. Die RBS erhebt eine Ausgabegebühr von 1,5%. Das Produkt eignet sich für Anleger mit einem mittelfristigen Anlagehorizont, die von steigenden Zinsen am kurzfristigen Ende im Euroraum ausgehen.

03.11.2009 | 00:00

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