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LDK Solar will den Konstanzer Solarzellenhersteller Sunways (WKN 733220) übernehmen. Die Chinesen haben sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechtes bereits 33% des Unternehmens gesichert. Sunways-Aktionären sollen voraussichtlich Ende Januar im Rahmen eines öffentlichen Übernahmeangebotes 1,90 Euro je Aktie angeboten werden. Vor Bekanntgabe der Offerte hatte die Aktie mit 1,54 Euro geschlossen.

BÖRSE am Sonntag

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Sunways: Übernahmeangebot von LDK Solar

LDK Solar will den Konstanzer Solarzellenhersteller Sunways (WKN 733220) übernehmen. Die Chinesen haben sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechtes bereits 33% des Unternehmens gesichert. Sunways-Aktionären sollen voraussichtlich Ende Januar im Rahmen eines öffentlichen Übernahmeangebotes 1,90 Euro je Aktie angeboten werden. Vor Bekanntgabe der Offerte hatte die Aktie mit 1,54 Euro geschlossen.

Nordex: Großauftrag aus Irland

Nordex (WKN A0D655) wird ab August in Irland einen Windpark bestehend aus 17 Anlagen des Typs N90/2500 mit einer Gesamtleistung von 42,5 Megawatt für den staatlichen Energieversorger Bord Gais Energy errichten – eigenen Angaben zufolge das bisher größte Projekt der Norddeutschen auf der Insel. Neben der Lieferung der Turbinen und Masten ist Nordex auch für den Bau der Fundamente zuständig. Mit der Anlage ist ein Wartungsvertrag für 15 Jahre verbunden.

GrenkeLeasing: IT-Vermietgeschäft brummt 

Im vergangenen Jahr erhöhte der IT-Vermieter GrenkeLeasing (WKN 586590) das Volumen der neu abgeschlossenen Verträge von 693,0 auf 857,5 Mio. Euro – ein Plus von 23,7%. Grenke selbst hatte zunächst mehr als 20% in Aussicht gestellt. Der Auslandsanteil des Neugeschäftes stieg von 58,4% auf 61,5%. Wichtigste Märkte sind neben Deutschland Frankreich und Italien – dort erhöhte sich das Neugeschäftsvolumen von 148,4 auf 176,2 Mio. Euro beziehungsweise von 71,6 auf 102,4 Mio. Euro.

 
Flop

Vestas: Prognose reduziert

Der Windkraftanlagenbauer Vestas (WKN 913769) reduzierte seine Umsatzprognose für 2011 von 6,4 auf 6,0 Mrd. Euro. Ursächlich seien Verzögerungen bei Projektabschlüssen in Europa. Zudem erwarten die Dänen keinen Gewinn mehr. Zuvor waren vor Zinsen und Steuern (EBIT) 256 Mio. Euro in Aussicht gestellt worden. In den vergangenen neun Monaten summierte sich der operative Verlust bereits auf 84 Mio. Euro. Unter dem Strich gähnte ein Loch von 90 Mio. Euro. Der Umsatz stagnierte bei 3,8 Mrd. Euro.

STADA: Übernahme teilweise geplatzt

STADA (WKN 725180) übernimmt nur einen Teil des Markenprodukt-Portfolios der Grünenthal GmbH. Aufgrund der bis zum 31. Dezember 2011 ausgebliebenen Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden trat der Pharmakonzern vom Kauf des Teilportfolios für die zur EU gehörigen Märkte Mitteleuropas zurück. Der Kaufpreis von ursprünglich 360 Mio. Euro reduziert sich dadurch auf etwa 152 Mio. Euro. Im Dezember hatte STADA unter anderem für die Übernahme 400 Mio. Euro eingesammelt.

Kontron: Erwartungen gedämpft

Kontron (WKN 605395) trennt sich von seiner Problem-Produktionsstätte in Malaysia. Käufer ist der Auftragsfertiger Plexus (WKN 911990). Die Amerikaner zahlen 30 bis 35 Mio. US-Dollar. Im vierten Quartal führe die Transaktion zu zusätzlichen Kosten von 6 Mio. Euro. Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) von 8% werde daher 2011 nicht mehr erreicht, warnte der Anbieter von Minicomputern. Der Umsatz soll dagegen voraussichtlich im Rahmen der eigenen Erwartungen (rund 570 Mio. Euro) liegen.