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Tops

Softbank (WKN: 891624) erhöht sein Übernahmeangebot für die US-Mobilfunkgesellschaft Sprint Nextel (WKN: 857165) von 20,1 auf 21,6 Mrd. US-Dollar. Je Aktie werden 7,65 US-Dollar (zuvor: 7,30 US-Dollar) geboten. Statt 70 % wollen die Japaner nun 78 % der Anteile übernehmen. Vom Kaufpreis sollen 16,6 Mrd. US-Dollar an die Aktionäre gehen und 5 Mrd. in das Unternehmen fließen. Zuvor waren 12,1 Mrd. US-Dollar für die Anteilseigner und 8 Mrd. für Investitionen vorgesehen.

BÖRSE am Sonntag

Sprint Nextel: Softbank erhöht Offerte

Softbank (WKN: 891624) erhöht sein Übernahmeangebot für die US-Mobilfunkgesellschaft Sprint Nextel (WKN: 857165) von 20,1 auf 21,6 Mrd. US-Dollar. Je Aktie werden 7,65 US-Dollar (zuvor: 7,30 US-Dollar) geboten. Statt 70 % wollen die Japaner nun 78 % der Anteile übernehmen. Vom Kaufpreis sollen 16,6 Mrd. US-Dollar an die Aktionäre gehen und 5 Mrd. in das Unternehmen fließen. Zuvor waren 12,1 Mrd. US-Dollar für die Anteilseigner und 8 Mrd. für Investitionen vorgesehen.

Google: Waze verstärkt Kartendienste

Zur Optimierung der eigenen Karten-Angebote kauft Google (WKN: A0B7FY) den israelischen Navigations-App-Anbieter Waze für etwa 1,03 Mrd. US-Dollar. Auch Facebook (WKN: A1JWVX) soll an einer Übernahme interessiert gewesen sein; die Verhandlungen seien jedoch an der Forderung gescheitert, dass alle Waze-Mitarbeiter nach Kalifornien hätten umziehen müssen, heißt es. Mit der Waze-App können sich Nutzer untereinander über die aktuelle Verkehrslage informieren.

Pfizer: Späte Genugtuung

Nach einem fast zehnjährigen Patentstreit fließen dem US-Pharmariesen Pfizer (WKN: 852009) und dem japanischen Pharmakonzern Takeda (WKN: 853849) 2,15 Mrd. US-Dollar zu – 64 % davon gehen an Pfizer. Zahlen müssen die Generika-Hersteller Teva Pharmaceutical (WKN: 883035) aus Israel und Sun Pharmaceutical aus Indien, sie hatten ihre Generika des Magenmedikamentes Protonix/Pantoprazol zu früh auf den US-Markt gebracht.

Flops

VW: Altaktionäre verwässert

Volkswagen (WKN: 766403) hat mit einer Pflicht-Wandelanleihe weitere 1,2 Mrd. Euro eingesammelt. Die Wandelung in Vorzugsaktien von VW erfolgt spätestens im November 2015. Im November 2012 hatten die Wolfsburger bereits 2,5 Mrd. Euro mit einer identisch ausgestatteten Pflicht-Wandelanleihe eingenommen. Beide Anleihen werden mit 5,5 % verzinst. Sie richteten sich vorrangig an institutionelle Investoren. Ein Bezugsrecht der Altaktionäre war ausgeschlossen.

Texas Instruments: Optimismus gedämpft

Der US-Chipproduzent Texas Instruments (WKN: 852654) hat seine Prognose präzisiert: Im fast beendeten zweiten Quartal wollen die Texaner statt 0,37 bis 0,45 US-Dollar nun 0,39 bis 0,43 US-Dollar je Aktie verdienen. Der Umsatz soll 2,99 bis 3,11 Mrd. US-Dollar (zuvor 2,93 bis 3,17 Mrd. US-Dollar) erreichen. Analysten prognostizieren bisher 0,41 bis 0,42 US-Dollar Gewinn je Aktie sowie 3,06 Mrd. US-Dollar Gewinn. Während die Nachfrage aus der Industrie und aus der Autobranche kontinuierlich zunehme, lahme das Geschäft mit Computern- und Spielkonsolenherstellern, klagte das Management.

Inditex: Erwartungen enttäuscht

Im ersten Geschäftsquartal, das bis 30. April läuft, steigerte der spanische Bekleidungshändler Inditex (WKN: 756434), in Deutschland z. B. durch Mode-Kette Zara vertreten, den Gewinn von 432 auf 440 Mio. Euro, Analysten hatten 444 Mio. erwartet. Der Vorsteuergewinn (EBT) schrumpfte dagegen von 578 auf 571, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 577 auf 559, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 764 auf 749 Mio. Euro. Der Umsatz legte zwar von 3,42 auf 3,59 Mrd. Euro zu, Analysten hatten aber eine Steigerung auf 3,64 Mrd. erwartet.