Beitrag teilen

Link in die Zwischenablage kopieren

Link kopieren
Suchfunktion schließen
ETFs & Fonds >

Feri-Studie deckt Schwachstellen bei fondsgebundenen Versicherungen auf

Laut einer aktuellen Studie der Feri EuroRating Services AG haben die Fonds in fondsgebundenen Versicherungen deutliche Schwächen. Untersucht wurde das Fondsangebot von 60 Versicherungen mit insgesamt mehr als 90% Marktanteil bei Fondspolicen. Demnach hat von den 2994 angebotenen Fonds nur jedes vierte Produkt ein Top-Rating A oder B, kann also mittelfristig eine stabile überdurchschnittliche Performance bei relativ niedrigem Risiko vorweisen.

BÖRSE am Sonntag

 

Laut einer aktuellen Studie der Feri EuroRating Services AG haben die Fonds in fondsgebundenen Versicherungen deutliche Schwächen. Untersucht wurde das Fondsangebot von 60 Versicherungen mit insgesamt mehr als 90% Marktanteil bei Fondspolicen. Demnach hat von den 2994 angebotenen Fonds nur jedes vierte Produkt ein Top-Rating A oder B, kann also mittelfristig eine stabile überdurchschnittliche Performance bei relativ niedrigem Risiko vorweisen.

Die Versicherer setzen auf bekannte Flaggschifffonds der Branche, die jedoch teilweise mit Performanceproblemen zu kämpfen haben. Der am häufigsten gewählte Fonds ist dabei der European Growth Fund von Fidelity, den 37 von 60 Versicherern anbieten. Knapp dahinter folgt der Franklin Templeton Growth Fund mit 35 Nennungen. Mit einem gewissen Abstand liegen der DWS Vermögensbildungsfonds I und der BGF World Mining Fund auf den nächsten Plätzen. Dennoch ist eine Spitzenposition nicht gleichbedeutend mit einer guten Performance. Der Templeton Growth Fund beispielsweise kann seit Längerem nicht mehr an die Performanceerfolge zurückliegender Jahre anknüpfen. Dies zeigt sich auch am Feri Fondsrating, das den Fonds nur noch mit einem D-Rating („unterdurchschnittlich“) bewertet.

Auch zeigt die Studie, dass so mancher Anbieter hauseigene Fonds den Fremdprodukten vorzieht. Besonders schwer wiegt das Argument beim Sparkassenverband und dem genossenschaftlichen Verbund. Die Auswertung von Feri ergab jedoch, dass die angebotenen hauseigenen Fonds, bezogen auf die Fondsqualität, schlechter abschneiden als Fremdprodukte.

Deutsche Bank legt Rohstofffonds mit kombinierter Strategie auf

Als Emittent von systematisch gemanagten Investmentfonds hat db funds mit DB Platinum IV Commodity Allocator Fonds (USD-Retailtranche ISIN LU0500225288, EUR-Retailtranche ISIN LU0500225445) einen neuen Rohstofffonds aufgelegt. Der neue Fonds kombiniert dabei zwei von der Deutschen Bank entwickelte Investmentstrategien im Rohstoffbereich mit dem Ziel, in nahezu allen Marktphasen positive Renditen zu erzielen.

Der Fonds basiert dabei auf dem Deutsche Bank Liquid Commodity Index Allocator Index, der Alpha- und Beta-Strategien im Rohstoffsektor dynamisch kombiniert. Die Beta-Komponente basiert auf dem Deutsche Bank Liquid Commodity Index Mean Reversion Enhanced Excess Return After Cost IndexTM ("MRE Index"), der von steigenden Kursen im Rohstoffsektor profitiert. Der Index umfasst 12 liquide Rohstoff-Futures, darunter Kontrakte auf Energie, Industriemetalle, Edelmetalle sowie Agrarprodukte. Die Alpha-Komponente wird durch den db Commodity Harvest Excess Return After Cost IndexTM ("Harvest Index") repräsentiert. Dieser zielt darauf ab, positive Renditen durch gleichzeitige Long- und Short-Positionen bei Future-Kontrakten, in Abhängigkeit der erwarteten Preisentwicklung, zu erzielen. Das Alpha soll durch die Optimum-Yield-Methode beim Rollieren der Futures generiert werden.

Je nach Entwicklung des Rohstoffmarktes verändert der Liquid Commodity Index Allocator Index die Gewichtung dieser beiden Strategien. Bei steigenden Rohstoffmärkten erhöht der übergeordnete Index seinen Anteil am MRE-Index, um von den steigenden Marktpreisen zu profitieren und damit eine Beta-Rendite zu erzielen. Sollte es dagegen zu einem Rückgang der Rohstoffpreise kommen, wird sich der Deutsche Bank Liquid Commodity Index Allocator Index verstärkt am marktneutralen Harvest Index ausrichten, um ein entsprechendes Alpha zu generieren. Somit sollte der neue Fonds auch im Falle einer negativen Performance des Rohstoffsektors stabile Renditen erzielen, da beide Sub-Indizes zu einer negativen Korrelation tendieren.

Investoren haben Zugang zu monatlichen Berichten und können jederzeit auf weitere Informationen und Kurscharts zurückgreifen. Der DB Platinum IV Commodity Allocator Fonds zielt auf eine Volatilität von 12% ab und kann täglich zum Nettovermögenswert (NAV) gehandelt werden. Die Managementgebühr der Retailtranchen liegt bei 1,35% p.a. Hinzu kommen weitere jährliche Gebühren in Höhe von 0,20%.