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LEGG MASON

Seit 30 Jahren investiert der Asset Manager Richie Freeman nach dem von ihm entwickelten Investmentansatz in Unternehmen, die Investoren ein nachhaltiges Wachstum bieten. Die US Aggressive Growth-Strategie wird bei ClearBridge Investments, einer hundertprozentigen Tochter von Legg Mason, umgesetzt. Nach Angaben der Fondsgesellschaft konnten damit seit 1983 jährliche Durchschnittsrenditen von zwölf Prozent erwirtschaftet werden. Privatanleger können in diese Strategie über den Legg Mason ClearBridge US Aggressive Growth Fund (ISIN: IE00B19Z9P08) investieren. Seit 1996 managt Freeman den Investmentansatz zusammen mit seinem Kollegen Evan Bauman. Die Strategie ist langfristig ausgerichtet. "Unsere typische Haltedauer beträgt fünf bis zehn Jahre. Deshalb schauen wir uns die Unternehmen, in die wir investieren, auch ganz genau an“, so Bauman. Die Fondsmanager investieren in Unternehmen mit unterschiedlicher Marktkapitalisierung. Entscheidend bei der Auswahl der Unternehmen sind Innovationskraft, Preissetzungsmacht und Chancen für ein organisches Wachstum. Bauman geht davon aus, dass Investoren in nächster Zeit durch gezieltes Stockpicking eine Outperformance gegenüber dem breiten Markt erzielen können, da makroökonomische Faktoren eher weniger im Vordergrund stehen werden.

BÖRSE am Sonntag

Erfolgreiche Wachstums-Strategie

Seit 30 Jahren investiert der Asset Manager Richie Freeman nach dem von ihm entwickelten Investmentansatz in Unternehmen, die Investoren ein nachhaltiges Wachstum bieten. Die US Aggressive Growth-Strategie wird bei ClearBridge Investments, einer hundertprozentigen Tochter von Legg Mason, umgesetzt. Nach Angaben der Fondsgesellschaft konnten damit seit 1983 jährliche Durchschnittsrenditen von zwölf Prozent erwirtschaftet werden. Privatanleger können in diese Strategie über den Legg Mason ClearBridge US Aggressive Growth Fund (ISIN: IE00B19Z9P08) investieren. Seit 1996 managt Freeman den Investmentansatz zusammen mit seinem Kollegen Evan Bauman. Die Strategie ist langfristig ausgerichtet. "Unsere typische Haltedauer beträgt fünf bis zehn Jahre. Deshalb schauen wir uns die Unternehmen, in die wir investieren, auch ganz genau an“, so Bauman. Die Fondsmanager investieren in Unternehmen mit unterschiedlicher Marktkapitalisierung. Entscheidend bei der Auswahl der Unternehmen sind Innovationskraft, Preissetzungsmacht und Chancen für ein organisches Wachstum. Bauman geht davon aus, dass Investoren in nächster Zeit durch gezieltes Stockpicking eine Outperformance gegenüber dem breiten Markt erzielen können, da makroökonomische Faktoren eher weniger im Vordergrund stehen werden.

MFS

Ausblick aufs kommende Jahr

James Swanson, Chief Investment Strategist bei MFS, wagt bereits einen Ausblick aufs kommende Jahr.Mit Fokus auf die gegenwärtige Situation in den USAwiderspricht er einer pessimistischen Haltung von Ökonomen, die das mit zwei Prozent p.a. historisch vergleichsweise niedrige Wachstum in den USA beklagen. Aus seiner Sicht ist die Situation weniger anfällig für Übertreibungen. Durch die Nachhaltigkeit des Wachstums könnte der seit Ende des 2. Weltkrieges durchschnittlich fünf Jahre dauernde Konjunkturzyklus um mehrere Jahre überschritten werden. „In der aktuellen Phase mäßigen Wachstums haben die Unternehmen weltweit hervorragende Bilanzen vorgelegt. Ihre Gewinnmargen sind groß, die freien Cashflows haben in den USA fast Rekordniveau erreicht und die Bilanzen sind überall stabil. Die sehr guten Unternehmensergebnisse in einer Zeit, in der keinerlei Rezession in Sicht ist, könnten die amerikanischen Aktienkurse weiter steigen lassen“, so der Experte. Auch außerhalb der USA sieht Swanson Fortschritte in Richtung einer positiven Konjunkturentwicklung: „Nach 18 Monaten schwachen Wachstums in den Emerging-Market-Ländern und dem Ende der Rezession in den meisten Teilen Europas steigen das Wachstum, die Industrieproduktion, die Dienstleistungskonjunktur und die Exporte allmählich wieder an“, erläutert Swanson.

BANTLEON

Attraktive Staatsanleihen aus Südeuropa

2011 und 2012 gehörten die Staatsanleihen südeuropäischer Länder und Irlands zu den großen Verlierern. Steigende Ausfallwahrscheinlichkeiten, Diskussionen über ein Auseinanderbrechen der Eurozone und Herabstufungen der Staaten durch Ratingagenturen führten dazu, dass Anleger von Investitionen in diesen Papieren Abstand nahmen. Alexander Posthoff, Senior Portfolio Manager bei Bantleon, sieht seit Beginn der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Verbesserung der Situation. „Investoren können mit weiteren Kursgewinnen rechnen. Vor allem südeuropäische Staatsanleihen mit langen Laufzeiten haben noch Potential“, so der Experte. Nach Auffassung Posthoffs kam der Stimmungswechsel unter den Investoren mit der Ankündigung der EZB, notfalls unbegrenzt am Anleihenmarkt zu intervenieren. Von Jahresanfang bis Ende Oktober verbuchten spanische und irische Staatsanleihen Kursgewinne von etwa zehn Prozent. Posthoff sieht weiter Chancen in diesem Segment. „Hier bleiben vornehmlich lang laufende Anleihen unter absoluten Gesichtspunkten interessant. Neben attraktiven Kupons sind Kursgewinne aufgrund schrumpfender Risikoprämien zu erwarten, wenn sich die fundamentalen Rahmenbedingungen weiter verbessern“, so Posthoff.

First Private Euro Dividenden Staufer

Versorger- und Industriewerte sind Favoriten

Versorgungssektor statt Konsumgüter: Nach der aktuellen Umschichtung des Portfolios sind Konsumgütertitel im First Private Euro Dividenden Staufer weiterhin deutlich untergewichtet. Im Vergleich zur Benchmark, dem Euro Stoxx 50, liegt der Unterschied bei 14 Prozent. „In Krisenzeiten sind Konsumwerte zwar vermeintlich sichere Titel, allerdings sind die Bewertungsniveaus mittlerweile auf einem historisch hohen Level angelangt“, erklärt Sebastian Müller, Fondsmanager des First Private Euro Dividenden Staufer. Industriewerte und Versorger sind im Portfolio des Pioniers der europäischen Dividendenfonds dagegen übergewichtet. „Interessant sind aktuell hauptsächlich Betreiber von Gas- oder Stromnetzen. Sie sind im Vergleich zu den Stromproduzenten zwar eher langweilige Titel, dafür aber weniger stark abhängig von Schwankungen bei Strom- und Gaspreisen“, sagt Müller. So wurde im Zuge des Rebalancing auch die Aktie von RWE verkauft. „RWE hat angekündigt, die Dividende im nächsten Jahr zu kürzen. Unser Kriterium der Dividendenstabilität ist damit nicht mehr erfüllt“, nennt Müller den Grund zum Verkauf des Titels. Neu im Portfolio sind beispielsweise Daimler oder der französische TV-Sender M6. „Die Dividendenrendite liegt bei Daimler knapp unter vier Prozent. Allerdings hat sich die Dividendendynamik in den letzten Wochen verbessert, auch die Situation der Automobilhersteller hat sich seit Jahresbeginn aufgehellt“, so Müller. In den letzten fünf Jahren hat der älteste europäische Dividendenfonds mit seiner aktiven Management-Strategie pro Jahr durchschnittlich rund fünf Prozentpunkte besser abgeschnitten als passive ETF-Angebote mit Dividendenfokus. Zudem liegt die Wertentwicklung seit Auflage 1997 bei 109,1 Prozent – Stand: 30. September 2013 – rund 30 Prozentpunkte über der Benchmark.