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Neuer europäischer SRI-Aktienfonds von Allianz Global Investors

Der in Luxemburg aufgelegte Allianz Euroland Equity SRI (ISIN: LU0542502157) wird von Allianz Global Investors France S.A. nach dem Ansatz des Sustainable and Responsible Investments (SRI), also nachhaltiger und verantwortlich gemanagter Kapitalanlagen, verwaltet. Mit über 1 Mrd. Euro Volumen ist er der größte nach dem SRI-Ansatz gemanagte europäische Aktienfonds.

BÖRSE am Sonntag

Der in Luxemburg aufgelegte Allianz Euroland Equity SRI (ISIN: LU0542502157) wird von Allianz Global Investors France S.A. nach dem Ansatz des Sustainable and Responsible Investments (SRI), also nachhaltiger und verantwortlich gemanagter Kapitalanlagen, verwaltet. Mit über 1 Mrd. Euro Volumen ist er der größte nach dem SRI-Ansatz gemanagte europäische Aktienfonds.

Der Fonds investiert primär in als aussichtsreich erachtete Unternehmen der Eurozone, die vorab definierte Mindeststandards in Bezug auf Menschenrechte erfüllen müssen. In einem zweiten Schritt erfolgt die Fundamentalanalyse der Unternehmen sowie eine Analyse im Hinblick auf die nicht finanziellen Faktoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG: Environmental, Social, Governance) sowie des Marktverhaltens. Beides zusammen bildet die Grundlage für die Einzeltitelselektion.

Portfoliomanagerin Christine Clet-Messadi sagt: „Wir sind Überzeugungstäter. Unternehmen, die eine nachhaltige Unternehmensstrategie verfolgen, antizipieren häufig besser zukünftige Entwicklungen. Der Fonds hat ein konzentriertes Portfolio mit durchschnittlich 40 bis 60 Titeln. Das Konzept hat sich bislang bezahlt gemacht.“ Der Ausgabeaufschlag des Allianz Euroland Equity SRI beträgt 5%. Die jährlichen Verwaltungs- und Administrationskosten betragen zusammen derzeit 1,80% (maximal 2,75%).

UBS lanciert Dividendenfonds

UBS Global Asset Management hat mit dem UBS (Lux) Equity SICAV – European High Dividend (ISIN EUR P-acc: LU0566497433, ISIN EUR P-dist: LU0566497516) einen Fonds aufgelegt, der breit gestreut in europäische Aktien mit einer hohen Dividendenrendite investiert. Durch die Anlage in mehr als 100 Aktien wird das Einzeltitelrisiko reduziert und das Investment zusätzlich stark über Länder, Währungen und Sektoren diversifiziert.

Die Rendite zehnjähriger EUR-Staatsanleihen ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, damit entwickeln sich hohe und stabile Dividendenrenditen zu einer interessanten Anlagealternative. Das Fondsmanagement erwartet, dass Aktien mit hohen Dividendenrenditen ein größeres Potenzial für langfristige Kapitalgewinne aufweisen als Anlagen in Anleihen. Beim Investment des UBS European High Dividend Fund wird auf eine breite Diversifizierung geachtet: Der Fonds investiert in rund 100 Unternehmen, keine Aktie darf dabei mehr als 2% Portfoliogewicht haben. Bei der Aktienauswahl wird nicht nur die Höhe der Dividendenrendite, sondern auch Bilanz- und Gewinnqualität betrachtet. Bevorzugt wird in Aktien mit geringer Volatilität investiert, da zu große Kursschwankungen die Dividendenrendite stark verzerren könnten. Zusätzlich werden die Engagements breit über Länder, Währungen, Sektoren sowie über die unterschiedliche Marktkapitalisierung der Unternehmen gestreut. Der Fonds weist eine jährliche Verwaltungsgebühr von 1,50% auf.

Geschlossene Fonds: Neuer Zweitmarkt-Immobilienfonds von Real Invest

Das Hamburger Emissionshaus Real Invest geht mit seinem sechsten Zweitmarkt-Immobilienfonds an den Start. Der Real Invest VI ist mit einem Platzierungsvolumen von 25 bis 30 Mio. Euro auf eine Laufzeit von neun Jahren ab Ende 2011 angelegt. Die Mindestzeichnungssumme liegt bei 20.000 Euro.

Alle angekauften Beteiligungen werden während der gesamten Fondslaufzeit durch ein aktives Portfolio-Management betreut. Investoren können laut Real Invest mit Auszahlungen von durchschnittlich 5 bis 8% pro Jahr rechnen. Alle Beteiligungen sollen bis Ende 2020 bestmöglich veräußert werden. Der Gesamtmittelrückfluss soll planmäßig zwischen 150 und 180% liegen. „Wir investieren das gezeichnete Kapital in Fondsanteile sorgfältig ausgewählter geschlossener Immobilienfonds, die auf dem Zweitmarkt zu Ankaufspreisen von durchschnittlich 60% des Nominalwerts angeboten werden“, erläutert Real-Invest-Geschäftsführer Wolf-Dieter Ruch das Konzept. Durch die Fokussierung auf etwa 400 Zielfonds, die zu mindestens 75% in den Top-Lagen der alten Bundesländer liegen, werde eine breite Risikostreuung erzielt, betont Ruch.