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Allianz Informationstechnologie-Fonds

Trends

Die Branche ist wie keine zweite von Trends abhängig, die auch darüber entscheiden, ob die Unternehmen an der Börse gefragt sind oder nicht. Sebastian Thomas, Fondsmanager des AllianzInformationstechnologie-Fonds verantwortet das Produkt seit April 2013. Als momentanen Treiber des Technologiesektors sieht er beispielsweise den Bereich der sozialen Netzwerke, die v.a. mit den Namen der börsennotierten Unternehmen Twitter und Facebook verbunden sind. Für den Erfolg oder Misserfolg dieser Unternehmen an der Börse wird nach Auffassung von Sebastian Thomas entscheidend sein, ob es den Firmen gelingt, ihre Nutzerzahlen in Werbeeinahmen umzumünzen. „Abgesehen von den sozialen Netzwerken bietet der Trend zu Cloud Computing und Cloud Software als Dienstleistung enorme Chancen. Hinter diesem Trend, der sich erst in einem frühen Stadium befindet, verbirgt sich die Nutzung ausgelagerter Hard- und Software anstelle des Aufbaus eigener IT-Systeme. Hierdurch reduziert sich die Komplexität, große IT-Systeme zu managen, und gleichzeitig verringern sich die Barrieren, neue und effizienzsteigernde Software einzusetzen“, so Thomas. Neben Gewinnern wird es naturgemäß auch Verlierer in der Branche geben. „Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass diejenigen Unternehmen Gegenwind verspüren werden, die sich bislang auf den Verkauf von Hard- und Software für dezentral/lokal organisierte IT-Umgebungen spezialisiert haben. Viele dieser Unternehmen haben hierfür in den letzten 30 Jahren große Kapazitäten aufgebaut, die künftig in Teilen redundant werden dürften“, so der Fondsmanager.

Portfolio

Zu den Top-Holdings des Fonds gehören die Technologie-Blue Chips Facebook und Apple. Auch die Aktie von Yelp, die deutschen Investoren möglicherweise weniger geläufig ist, zählt zu den am höchsten gewichteten Unternehmen im Fondsportfolio. Der Konzern mit Sitz in San Francisco betreibt u.a. Empfehlungsportale für Geschäfte. Zu den Aufgaben eines Fondsmanagers gerade im Technologiesektor gehört es, Trends rechtzeitig zu erkennen und zum richtigen Zeitpunkt auf die richtigen Unternehmen zu setzen. Denn die Highflyer von heute können schon die „fallen angels“ von morgen sein wie die Beispiele Nokia und Blackberry zeigen. Das Portfolio ist mit über 90 Prozent sehr stark auf US-amerikanische Aktien fokussiert.

Performance und Risiken

Der Fonds wurde bereits im Juli 1983 aufgelegt, auf Sicht von fünf Jahren lag die Wertentwicklung bei über 176 Prozent. Der maximale Kursverlust betrug in diesem Zeitraum -26,3 Prozent. Im vergangenen Jahr gelang ein Wertzuwachs von knapp 48 Prozent. Anleger müssen sich trotz der guten Performance generell des Risikos von Branchenfonds bewusst sein, die nicht über verschiedene Sektoren streuen.

Fazit

Der Fonds ist gut geeignet, den Bereich der Technologie-Blue Chips aus den USA in einem gut strukturierten Fondsportfolio abzubilden. Investoren müssen allerdings die grundsätzlich hohe Schwankungsintensität des Technologiesektors bedenken, so dass eine adäquate und damit nicht zu hohe Gewichtung des Produkts bedacht werden sollte.

18.01.2014 | 00:00

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