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Frauen, die handeln Galeristinnen im 20. und 21. Jahrhundert



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Die Porträts reichen von der „Mom of Pop“ bis zur „Päpstin der Op-Art“. Angefangen von den Pionierinnen über die im Markt derzeit führenden Powerfrauen bis zu einer jüngeren Generation, die selbstbewusst rund um den Globus den Kunstmarkt mitbestimmt und auf ihre Art dem männlich geprägten Berufsstand einiges entgegenzusetzen hat. Herstatt hat einen Berufsstand genauer unter die Lupe genommen, den immer noch der Nimbus des Luxuriösen, Extravaganten und Mondänen umgibt – auch wenn Realität und Arbeitsalltag zum Teil ganz anders aussehen. Wie in fast jedem Beruf müssen sich Frauen besonders beweisen, um sich zu etablieren, um die Anerkennung zu genießen, die männlichen Kollegen bereits entgegengebracht wird. Viele der großen Kunsthändler von Ambroise Vollard bis Daniel-Henry Kahnweiler haben sich mit Memoiren verewigt. So gut wie gar nicht dokumentiert sind jedoch die spannenden Verdienste von Frauen um die Kunst und die Künstler – eine Aufgabe, der sich die Kunstmarktexpertin und Journalistin Claudia Herstatt auf 208 Seiten angenommen hat, denn eine Männerdomäne ist das Gewerbe heute längst nicht mehr: 16 von 31 Galerien werden von Frauen geführt, wie die Autorin in einer Zählung herausfand.

Eckdaten

Frauen, die handeln
Galeristinnen im 20. und 21. Jahrhundert
Claudia Herstatt
Verlag: Hatje Cantz
Broschierte Ausgabe: 208 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7757-1974-2
Preis: 29,80 Euro
www.hatjecantz.de

20.11.2009 | 00:00

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