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Deutschland: DAX gibt Gewinne ab

Der deutsche Aktienmarkt setzte seine positive Tendenz aus der Vorwoche jüngst zunächst fort. Allerdings ebbte die Kauflaune in der zweiten Wochenhälfte ab. Hatten zunächst noch die Beschlüsse des EU-Gipfels sowie die parlamentarische Zustimmung Deutschlands zum ESM aus der Vorwoche gestützt, fehlte es dann an weiteren Impulsen. Auch die EZB konnte nach ihrer Zinssitzung am Donnerstag keine liefern. Stattdessen setzten nach der zuletzt positiven Tendenz offenbar Gewinnmitnahmen ein. Schwache US-Vorgaben drückten am Freitag zusätzlich. Bei den deutschen Indizes schrumpften daher die zwischenzeitlich größeren Gewinne zur Vorwoche merklich ab. Der DAX rutschte sogar marginal ins Minus. Aus charttechnischer Sicht hatte er im Wochenverlauf die Hürde bei 6.431 Punkten sowie die 200-Tage-Linie deutlicher überwunden, hielt sich jedoch letztlich nicht darüber. Allerdings blieb er über der jüngst geknackten mittelfristigen Abwärtstrendlinie (Verbindung der Zwischenhochs von März und Mai 2012). Bestätigt sich dieser Ausbruch, könnten weiter steigende Kurse in Richtung 6.800 bis 7.000 Punkte folgen. Bei Betrachtung der Fibonacci-Retracements der jüngsten Abwärtswelle könnte ein nachhaltiger Rutsch unter 6.404 Punkte (38,2%-Fibonacci-Retracement) dieses Szenario jedoch negieren. Dann wäre die Erholung seit Juni wohl nur eine technische Gegenbewegung.

BÖRSE am Sonntag

Der deutsche Aktienmarkt setzte seine positive Tendenz aus der Vorwoche jüngst zunächst fort. Allerdings ebbte die Kauflaune in der zweiten Wochenhälfte ab. Hatten zunächst noch die Beschlüsse des EU-Gipfels sowie die parlamentarische Zustimmung Deutschlands zum ESM aus der Vorwoche gestützt, fehlte es dann an weiteren Impulsen. Auch die EZB konnte nach ihrer Zinssitzung am Donnerstag keine liefern. Stattdessen setzten nach der zuletzt positiven Tendenz offenbar Gewinnmitnahmen ein. Schwache US-Vorgaben drückten am Freitag zusätzlich. Bei den deutschen Indizes schrumpften daher die zwischenzeitlich größeren Gewinne zur Vorwoche merklich ab. Der DAX rutschte sogar marginal ins Minus. Aus charttechnischer Sicht hatte er im Wochenverlauf die Hürde bei 6.431 Punkten sowie die 200-Tage-Linie deutlicher überwunden, hielt sich jedoch letztlich nicht darüber. Allerdings blieb er über der jüngst geknackten mittelfristigen Abwärtstrendlinie (Verbindung der Zwischenhochs von März und Mai 2012). Bestätigt sich dieser Ausbruch, könnten weiter steigende Kurse in Richtung 6.800 bis 7.000 Punkte folgen. Bei Betrachtung der Fibonacci-Retracements der jüngsten Abwärtswelle könnte ein nachhaltiger Rutsch unter 6.404 Punkte (38,2%-Fibonacci-Retracement) dieses Szenario jedoch negieren. Dann wäre die Erholung seit Juni wohl nur eine technische Gegenbewegung.