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Deutschland: DAX kratzt an 8.000er-Marke

Der deutsche Leitindex startete in der vergangenen Woche durch. Plötzlich stand eine 8 vor dem Tausenderzeichen. Der DAX kratzte kurz an der 8.000er-Marke. Das anhaltende Regierungschaos nach den Wahlen in Italien und die dadurch eigentlich wieder zugespitzte Euro-Krise wurden ebenso schnell lockerflockig beiseitegeschoben, wie die nun erfolgten staatlichen Einsparungen in den USA, die zum Wochenbeginn noch für Unruhe gesorgt hatten. Schöne heile Börsenwelt. Wirklich realwirtschaftliche handfeste Argumente, für die insgesamt sehr positive Entwicklung am deutschen Aktienmarkt in der vergangenen Woche, gibt es jedoch nicht. Treibende Kraft war wohl vielmehr die anhaltende Geldschwemme durch die Notenbanken aus der Eurozone, den USA und Japan. Aus den Reihen der „Währungshüter“ gab es jüngst Äußerungen, die für eine jeweils fortgesetzte extrem expansive Geldpolitik sprechen. Damit gibt es für die vom „billigen“ Kapital benebelten Investoren offenbar keine Alternative, als weiterhin auf Aktien zu setzen. Aus charttechnischer Sicht scheint der DAX mit dem Sprung über das Januarhoch dieses Jahres nun auch zum Angriff auf das bisherige Allzeithoch von 8.152 Punkten geblasen zu haben. Mal sehen, ob es bereits nächste Woche attackiert wird. Spannend wird dann, ob ein nachhaltiger Ausbruch gelingt oder ob die Anleger dort kalte Füße bekommen.

BÖRSE am Sonntag

Der deutsche Leitindex startete in der vergangenen Woche durch. Plötzlich stand eine 8 vor dem Tausenderzeichen. Der DAX kratzte kurz an der 8.000er-Marke. Das anhaltende Regierungschaos nach den Wahlen in Italien und die dadurch eigentlich wieder zugespitzte Euro-Krise wurden ebenso schnell lockerflockig beiseitegeschoben, wie die nun erfolgten staatlichen Einsparungen in den USA, die zum Wochenbeginn noch für Unruhe gesorgt hatten. Schöne heile Börsenwelt. Wirklich realwirtschaftliche handfeste Argumente, für die insgesamt sehr positive Entwicklung am deutschen Aktienmarkt in der vergangenen Woche, gibt es jedoch nicht. Treibende Kraft war wohl vielmehr die anhaltende Geldschwemme durch die Notenbanken aus der Eurozone, den USA und Japan. Aus den Reihen der „Währungshüter“ gab es jüngst Äußerungen, die für eine jeweils fortgesetzte extrem expansive Geldpolitik sprechen. Damit gibt es für die vom „billigen“ Kapital benebelten Investoren offenbar keine Alternative, als weiterhin auf Aktien zu setzen. Aus charttechnischer Sicht scheint der DAX mit dem Sprung über das Januarhoch dieses Jahres nun auch zum Angriff auf das bisherige Allzeithoch von 8.152 Punkten geblasen zu haben. Mal sehen, ob es bereits nächste Woche attackiert wird. Spannend wird dann, ob ein nachhaltiger Ausbruch gelingt oder ob die Anleger dort kalte Füße bekommen.