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Deutschland: Korrektur nach positivem Start

Nach durchweg positiven Vorzeichen zu Jahresbeginn fällt die Bilanz bei den deutschen Aktienindizes in der zweiten Handelswoche weniger gut aus. Während der SDAX zulegen konnte, gaben MDAX, TecDAX und DAX nach. Vor allem am Dienstag schwächelten die Kursbarometer, nachdem die US-Berichtssaison negativ gestartet war. Nachdem der DAX zum Wochenauftakt noch sein Hoch aus der Vorwoche bei 6.058 Punkten knacken konnte und sogar bis knapp an 6.100 Punkte herankletterte, drehte er wieder nach unten ab. Zunächst rutschte er unter die Marke von 6.000 Zählern. Am Freitag ging es sogar unter 5.900 Zähler und der Index fiel zurück bis zum 50%-Fibonacci- Retracement der langfristigen Abwärtsbewegung bei 5.870 Punkten. Hier verläuft nahezu punktgenau die Aufwärtstrendlinie seit März. Sie hat bereits mehrfach gehalten, was zumindest die Chance bietet, dass sich der Index in diesem Bereich wieder fängt. Sollte die Linie indes nachhaltig verletzt werden, drohen weitere Abgaben. Schuld für die schwache Entwicklung vor dem Wochenende waren mäßige US-Bilanzen und Konjunkturdaten. Aber auch die im Wochenverlauf hierzulande gemeldeten Fakten waren alles andere als rosig, wenngleich sie aus der Vergangenheit stammten. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2009 mit einer Rekordrate geschrumpft, wobei der Einbruch von 5% sogar noch die Erwartungen übertraf.

BÖRSE am Sonntag

Nach durchweg positiven Vorzeichen zu Jahresbeginn fällt die Bilanz bei den deutschen Aktienindizes in der zweiten Handelswoche weniger gut aus. Während der SDAX zulegen konnte, gaben MDAX, TecDAX und DAX nach. Vor allem am Dienstag schwächelten die Kursbarometer, nachdem die US-Berichtssaison negativ gestartet war. Nachdem der DAX zum Wochenauftakt noch sein Hoch aus der Vorwoche bei 6.058 Punkten knacken konnte und sogar bis knapp an 6.100 Punkte herankletterte, drehte er wieder nach unten ab. Zunächst rutschte er unter die Marke von 6.000 Zählern. Am Freitag ging es sogar unter 5.900 Zähler und der Index fiel zurück bis zum 50%-Fibonacci- Retracement der langfristigen Abwärtsbewegung bei 5.870 Punkten. Hier verläuft nahezu punktgenau die Aufwärtstrendlinie seit März. Sie hat bereits mehrfach gehalten, was zumindest die Chance bietet, dass sich der Index in diesem Bereich wieder fängt. Sollte die Linie indes nachhaltig verletzt werden, drohen weitere Abgaben. Schuld für die schwache Entwicklung vor dem Wochenende waren mäßige US-Bilanzen und Konjunkturdaten. Aber auch die im Wochenverlauf hierzulande gemeldeten Fakten waren alles andere als rosig, wenngleich sie aus der Vergangenheit stammten. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2009 mit einer Rekordrate geschrumpft, wobei der Einbruch von 5% sogar noch die Erwartungen übertraf.