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Deutschland: Positive Frühindikatoren

An den deutschen Aktienmärkten gab es zum Wochenauftakt die längst fällige Korrektur. Die wieder gestiegene Skepsis über die tatsächliche Verfassung der US-Banken sowie die gedämpften Konjunkturhoffnungen lösten Gewinnmitnahmen aus. Nachdem es am Dienstag zunächst weiter abwärts ging, fingen sich die Indizes aber wieder und erholten sich von den zwischenzeitlich erlittenen deutlicheren Verlusten. Für wieder bessere Stimmung sorgte der überraschend deutliche Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen. Zusammen mit dem ebenfalls unerwartet kräftig gestiegenem ifo-Geschäftsklimaindex für April vom Freitag sprachen einige Volkswirte sogar von einem „Wendesignal“ für die deutsche Wirtschaft, warnten aber vor Euphorie. Das am Donnerstag von den Wirtschaftsforschungsinstituten veröffentlichte Frühjahrsgutachten, in dem 2009 ein BIPEinbruch von 6% prognostiziert wird, trat dagegen etwas in den Hintergrund. Auf Wochensicht notierte der DAX schließlich nahezu unverändert. Charttechnisch betrachtet prallte er zunächst an der Hürde bei 4.689 Zählern sowie der knapp darüber liegenden Abwärtstrendlinie ab, sodass weiterhin eine größere Korrektur nicht ausgeschlossen werden kann. Noch ist aber der kurzfristige Aufwärtstrendtrendkanal seit März 2009 intakt, sodass auch ein erneuter Versuch, die Widerstände zu knacken, möglich ist.

BÖRSE am Sonntag

An den deutschen Aktienmärkten gab es zum Wochenauftakt die längst fällige Korrektur. Die wieder gestiegene Skepsis über die tatsächliche Verfassung der US-Banken sowie die gedämpften Konjunkturhoffnungen lösten Gewinnmitnahmen aus. Nachdem es am Dienstag zunächst weiter abwärts ging, fingen sich die Indizes aber wieder und erholten sich von den zwischenzeitlich erlittenen deutlicheren Verlusten. Für wieder bessere Stimmung sorgte der überraschend deutliche Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen. Zusammen mit dem ebenfalls unerwartet kräftig gestiegenem ifo-Geschäftsklimaindex für April vom Freitag sprachen einige Volkswirte sogar von einem „Wendesignal“ für die deutsche Wirtschaft, warnten aber vor Euphorie. Das am Donnerstag von den Wirtschaftsforschungsinstituten veröffentlichte Frühjahrsgutachten, in dem 2009 ein BIPEinbruch von 6% prognostiziert wird, trat dagegen etwas in den Hintergrund. Auf Wochensicht notierte der DAX schließlich nahezu unverändert. Charttechnisch betrachtet prallte er zunächst an der Hürde bei 4.689 Zählern sowie der knapp darüber liegenden Abwärtstrendlinie ab, sodass weiterhin eine größere Korrektur nicht ausgeschlossen werden kann. Noch ist aber der kurzfristige Aufwärtstrendtrendkanal seit März 2009 intakt, sodass auch ein erneuter Versuch, die Widerstände zu knacken, möglich ist.