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Europa: Banken springen hoch

Die Schuldenkrise in Europa prägte jüngst maßgeblich das Geschehen an den europäischen Aktienmärkten. Hatten zunehmende Sorgen zu Wochenbeginn zunächst für zumeist sinkende Notierungen bei den Leitindizes geführt, gab es im Wochenverlauf angesichts der erfolgreichen Platzierung von Anleihen besonders schuldengeplagter Länder wie Portugal, Spanien und Italien eine kräftige Erholung. Deutlich zulegen konnte vor allem der spanische stark finanzwertelastige IBEX 35 (+8,6%), was wohl die Erleichterung über die zumindest kurzfristig entspanntere Lage verdeutlicht. Die wieder aufgehellte Stimmung zeigt sich ferner am EURO STOXX 50, der um 4% zulegte und über das Zwischenhoch von November 2010 kletterte. Aus charttechnischer Sicht könnte dies für kurzfristig weiter steigende Notierungen sprechen. Zunächst könnte nun die kleine Hürde bei 2.962 Punkten ins Visier rücken. Eventuell besteht sogar Potenzial bis in den Bereich der Widerstände bei 3.027 und 3.044 Zählern. Bei den Einzelwerten gefragt waren in der vergangenen Woche vor allem die Banken, allen voran die spanischen und italienischen, und der STOXX Europe 600 Banks sprang mit dem jüngsten kräftigen Aufwärtsimpuls deutlich über die seit dem kleinen Zwischenhoch von September 2010 gebildete Abwärtstrendlinie. Offen ist, ob es sich nur um ein Strohfeuer handelt oder ein Aufwärtsimpuls startet.

BÖRSE am Sonntag

Die Schuldenkrise in Europa prägte jüngst maßgeblich das Geschehen an den europäischen Aktienmärkten. Hatten zunehmende Sorgen zu Wochenbeginn zunächst für zumeist sinkende Notierungen bei den Leitindizes geführt, gab es im Wochenverlauf angesichts der erfolgreichen Platzierung von Anleihen besonders schuldengeplagter Länder wie Portugal, Spanien und Italien eine kräftige Erholung. Deutlich zulegen konnte vor allem der spanische stark finanzwertelastige IBEX 35 (+8,6%), was wohl die Erleichterung über die zumindest kurzfristig entspanntere Lage verdeutlicht. Die wieder aufgehellte Stimmung zeigt sich ferner am EURO STOXX 50, der um 4% zulegte und über das Zwischenhoch von November 2010 kletterte. Aus charttechnischer Sicht könnte dies für kurzfristig weiter steigende Notierungen sprechen. Zunächst könnte nun die kleine Hürde bei 2.962 Punkten ins Visier rücken. Eventuell besteht sogar Potenzial bis in den Bereich der Widerstände bei 3.027 und 3.044 Zählern. Bei den Einzelwerten gefragt waren in der vergangenen Woche vor allem die Banken, allen voran die spanischen und italienischen, und der STOXX Europe 600 Banks sprang mit dem jüngsten kräftigen Aufwärtsimpuls deutlich über die seit dem kleinen Zwischenhoch von September 2010 gebildete Abwärtstrendlinie. Offen ist, ob es sich nur um ein Strohfeuer handelt oder ein Aufwärtsimpuls startet.