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Europa: Gefragte Autowerte

Die europäischen Aktienmärkte starteten zumeist freundlich in das neue Börsenjahr 2011. Einige Indizes verbuchten am Ende aber dennoch Verluste zur Vorwoche. Dazu gehören die Leitindizes der schuldengeplagten Länder Griechenland und Spanien, die doch recht deutlich nachgaben. Ganz oben auf der Gewinnerliste standen unterdessen estländische Papiere (siehe Markt im Fokus), wohl auch angefeuert von der Einführung des Euro zu Jahresbeginn. Beim EURO STOXX 50 blieb am Ende ein Plus zu Vorwoche von 0,6% übrig. Bei den europäischen Einzelwerten auffällig war an den vergangenen Handelstagen die Stärke des Autosektors. Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts kletterte um 5,4%, war der größte Gewinner. Er knüpfte damit an die Outperformance von 2010 an, als er innerhalb der europäischen Sektoren mit einem Zuwachs von fast 45% ebenfalls bester Branchenindex war. Aus charttechnischer Sicht näherte er sich jüngst dem Hoch von 2010 bei 363 Punkten, dessen Überschreiten für weitere Zuwächse sprechen könnte. Jüngst für Rückenwind sorgten einige Firmennachrichten, allen voran die Abweisung von Schadenersatzklagen zweier Hedgefonds in den USA gegen Porsche. Daneben hatte der französische Autobauer Peugeot über Rekordabsätze im Jahr 2010 berichtet. Starke Verkaufszahlen sowie Milliardenaufträge aus China meldeten außerdem Volkswagen und Daimler.

BÖRSE am Sonntag

Die europäischen Aktienmärkte starteten zumeist freundlich in das neue Börsenjahr 2011. Einige Indizes verbuchten am Ende aber dennoch Verluste zur Vorwoche. Dazu gehören die Leitindizes der schuldengeplagten Länder Griechenland und Spanien, die doch recht deutlich nachgaben. Ganz oben auf der Gewinnerliste standen unterdessen estländische Papiere (siehe Markt im Fokus), wohl auch angefeuert von der Einführung des Euro zu Jahresbeginn. Beim EURO STOXX 50 blieb am Ende ein Plus zu Vorwoche von 0,6% übrig. Bei den europäischen Einzelwerten auffällig war an den vergangenen Handelstagen die Stärke des Autosektors. Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts kletterte um 5,4%, war der größte Gewinner. Er knüpfte damit an die Outperformance von 2010 an, als er innerhalb der europäischen Sektoren mit einem Zuwachs von fast 45% ebenfalls bester Branchenindex war. Aus charttechnischer Sicht näherte er sich jüngst dem Hoch von 2010 bei 363 Punkten, dessen Überschreiten für weitere Zuwächse sprechen könnte. Jüngst für Rückenwind sorgten einige Firmennachrichten, allen voran die Abweisung von Schadenersatzklagen zweier Hedgefonds in den USA gegen Porsche. Daneben hatte der französische Autobauer Peugeot über Rekordabsätze im Jahr 2010 berichtet. Starke Verkaufszahlen sowie Milliardenaufträge aus China meldeten außerdem Volkswagen und Daimler.