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Europa: Hellas vor Umschuldung?

Negative US-Vorgaben wegen der Sorgen um die Kreditwürdigkeit der USA, aber auch die Unsicherheiten angesichts der schwelenden Schuldenkrise in Europa verhagelten den Wochenstart an den europäischen Aktienmärkten. Auf den ersten Schock folgte jedoch meist eine Erholung und viele Indizes verbuchten am Ende sogar Zuwächse zur Vorwoche. Der EURO STOXX 50 legte um 0,6% zu. Er eroberte damit die zunächst deutlich unterschrittene Unterstützung bei 2.903 Punkten schnell zurück. Auch scheint der Index von der langfristigen Aufwärtstrendlinie sowie der 200-Tage-Line, die zunächst im Zuge des kräftigen Rücksetzers erneut getestet wurde, nachhaltig nach oben abgeprallt zu sein, was für weitere Zuwächse sprechen könnte. Ein erstes Hindernis wäre das Zwischenhoch von April bei 2.992 Zählern. Anschließend würden die Hürden bei 3.027 und 3.044 Punkten ins Visier rücken, an denen das Kursbarometer im Februar schon einmal gescheitert war. In der vergangenen Woche konnten jedoch nicht sämtliche Indizes zulegen. Dazu gehörten die griechischen. Dort liegt die Wirtschaft am Boden, was offenbar Investoren verscheucht. Hinzu kommt die kräftig brodelnde Gerüchteküche über eine Umschuldung des hoch verschuldeten, eigentlich längst bankrotten Landes. Dass der letzte Punkt nicht stärker und nachhaltiger auf die Stimmung in Europa insgesamt drückte, verwundert etwas.

BÖRSE am Sonntag

Negative US-Vorgaben wegen der Sorgen um die Kreditwürdigkeit der USA, aber auch die Unsicherheiten angesichts der schwelenden Schuldenkrise in Europa verhagelten den Wochenstart an den europäischen Aktienmärkten. Auf den ersten Schock folgte jedoch meist eine Erholung und viele Indizes verbuchten am Ende sogar Zuwächse zur Vorwoche. Der EURO STOXX 50 legte um 0,6% zu. Er eroberte damit die zunächst deutlich unterschrittene Unterstützung bei 2.903 Punkten schnell zurück. Auch scheint der Index von der langfristigen Aufwärtstrendlinie sowie der 200-Tage-Line, die zunächst im Zuge des kräftigen Rücksetzers erneut getestet wurde, nachhaltig nach oben abgeprallt zu sein, was für weitere Zuwächse sprechen könnte. Ein erstes Hindernis wäre das Zwischenhoch von April bei 2.992 Zählern. Anschließend würden die Hürden bei 3.027 und 3.044 Punkten ins Visier rücken, an denen das Kursbarometer im Februar schon einmal gescheitert war. In der vergangenen Woche konnten jedoch nicht sämtliche Indizes zulegen. Dazu gehörten die griechischen. Dort liegt die Wirtschaft am Boden, was offenbar Investoren verscheucht. Hinzu kommt die kräftig brodelnde Gerüchteküche über eine Umschuldung des hoch verschuldeten, eigentlich längst bankrotten Landes. Dass der letzte Punkt nicht stärker und nachhaltiger auf die Stimmung in Europa insgesamt drückte, verwundert etwas.