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Europa: Minuszeichen überwiegen

Wegen zunehmender Zweifel, ob Griechenland die nötigen Reformen schafft, sowie kräftig gestiegener Zinsen bei italienischen Staatsanleihen verstärkten sich zu Beginn der Börsenwoche die Sorgen über die Schuldenkrise. Deutliche Abschläge an den meisten europäischen Aktienmärkten waren die Folge. Am Dienstag ging es dann vielerorts weiter abwärts angesichts der wieder verstärkten Furcht, dass das anhaltende Schuldendilemma die wirtschaftliche Erholung ausbremsen könnte. Allerdings fielen die Verluste merklich geringer aus als am Vortag. Am Mittwoch verzeichneten die europäischen Börsen dann eine kräftige Erholung. Offenbar hat die Billigung des Euro-Rettungsschirms durch das deutsche Bundesverfassungsgericht beflügelt. Hinzu kamen freundliche US-Vorgaben. Überwiegend Zuwächse gab es auch am Donnerstag, trotz der Kommentare der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie hatte wegen der aus ihrer Sicht verstärkten Abwärtsrisiken die Wachstumsprognosen 2011 und 2012 für die Eurozone gesenkt. Zudem deutete sie zwar eine Zinspause an, gab aber sonst keine Impulse durch womöglich erhoffte Stimuli, sperrte sich ferner gegen die von einigen Ökonomen zuletzt eingeforderte Zinssenkung. Mit den Abgaben am Freitag, wozu der Rücktritt des EZB-Volkswirtes beitrug, vergrößerte sich dann die bei den meisten europäischen Aktienindizes negative Wochenperformance.

BÖRSE am Sonntag

Wegen zunehmender Zweifel, ob Griechenland die nötigen Reformen schafft, sowie kräftig gestiegener Zinsen bei italienischen Staatsanleihen verstärkten sich zu Beginn der Börsenwoche die Sorgen über die Schuldenkrise. Deutliche Abschläge an den meisten europäischen Aktienmärkten waren die Folge. Am Dienstag ging es dann vielerorts weiter abwärts angesichts der wieder verstärkten Furcht, dass das anhaltende Schuldendilemma die wirtschaftliche Erholung ausbremsen könnte. Allerdings fielen die Verluste merklich geringer aus als am Vortag. Am Mittwoch verzeichneten die europäischen Börsen dann eine kräftige Erholung. Offenbar hat die Billigung des Euro-Rettungsschirms durch das deutsche Bundesverfassungsgericht beflügelt. Hinzu kamen freundliche US-Vorgaben. Überwiegend Zuwächse gab es auch am Donnerstag, trotz der Kommentare der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie hatte wegen der aus ihrer Sicht verstärkten Abwärtsrisiken die Wachstumsprognosen 2011 und 2012 für die Eurozone gesenkt. Zudem deutete sie zwar eine Zinspause an, gab aber sonst keine Impulse durch womöglich erhoffte Stimuli, sperrte sich ferner gegen die von einigen Ökonomen zuletzt eingeforderte Zinssenkung. Mit den Abgaben am Freitag, wozu der Rücktritt des EZB-Volkswirtes beitrug, vergrößerte sich dann die bei den meisten europäischen Aktienindizes negative Wochenperformance.