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Europa: Schritt zurück - EZB im Blick

Bei den meisten europäischen Aktienindizes war die Performance jüngst negativ. Nach den vielerorts teils kräftigen Anstiegen in den vergangenen Wochen nutzte man offenbar die recht dünne Nachrichtenlage für Gewinnmitnahmen. Die Frage ist nun, ob es sich nur um eine kurze und relativ kleine Verschnaufpause handelt oder ob eine größere Korrektur folgt. Angesichts der in den nächsten Wochen anstehenden wichtigen Entscheidungen bezüglich der Bemühungen, die Schuldenkrise in Europa zu lösen, und der daraus resultierenden Unsicherheit ist nicht ausgeschlossen, dass es nun wieder etwas ruppiger zugeht. Wie jüngst dürfte es dabei auch weiterhin Spekulationen, Gerüchte, Presseberichte und Dementis geben, wie und welche außergewöhnlichen Mittel die Europäische Zentralbank (EZB) einsetzen könnte. Insbesondere das Thema Staatsanleihenkäufe dürfte auf der Agenda bleiben. Schließlich will der EZB-Rat in seiner Sitzung am 6. September darüber entscheiden, wie die in Aussicht gestellten Interventionen bei spanischen oder italienischen Staatsanleihen aussehen könnten. Jüngst gab es Berichte, wonach die EZB darüber nachdenkt, Zinsobergrenzen und Risikoaufschläge, eventuell sogar geheime, festzulegen, die sie maximal akzeptiert, bevor sie dann aktiv wird und entsprechende Anleihen kauft. Die Notenbank bezeichnete diese Berichte aber als irreführend.

BÖRSE am Sonntag

Bei den meisten europäischen Aktienindizes war die Performance jüngst negativ. Nach den vielerorts teils kräftigen Anstiegen in den vergangenen Wochen nutzte man offenbar die recht dünne Nachrichtenlage für Gewinnmitnahmen. Die Frage ist nun, ob es sich nur um eine kurze und relativ kleine Verschnaufpause handelt oder ob eine größere Korrektur folgt. Angesichts der in den nächsten Wochen anstehenden wichtigen Entscheidungen bezüglich der Bemühungen, die Schuldenkrise in Europa zu lösen, und der daraus resultierenden Unsicherheit ist nicht ausgeschlossen, dass es nun wieder etwas ruppiger zugeht. Wie jüngst dürfte es dabei auch weiterhin Spekulationen, Gerüchte, Presseberichte und Dementis geben, wie und welche außergewöhnlichen Mittel die Europäische Zentralbank (EZB) einsetzen könnte. Insbesondere das Thema Staatsanleihenkäufe dürfte auf der Agenda bleiben. Schließlich will der EZB-Rat in seiner Sitzung am 6. September darüber entscheiden, wie die in Aussicht gestellten Interventionen bei spanischen oder italienischen Staatsanleihen aussehen könnten. Jüngst gab es Berichte, wonach die EZB darüber nachdenkt, Zinsobergrenzen und Risikoaufschläge, eventuell sogar geheime, festzulegen, die sie maximal akzeptiert, bevor sie dann aktiv wird und entsprechende Anleihen kauft. Die Notenbank bezeichnete diese Berichte aber als irreführend.