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Europa: Steigende Kurse und Rechtsbeugung

An den europäischen Aktienmärkten ging es in der vergangenen Woche eher ruhig zu und die meisten Indizes legten dabei zur Vorwoche zu. Der EURO STOXX 50 stieg um 0,9%. Kaum für Impulse sorgte das am Dienstag verabschiedete weitere Hilfspaket für Griechenland, mit der die Tragödie des Landes ihren Fortlauf nimmt. Am Mittwoch zwischenzeitlich ein belastender Faktor war dann die anhaltende Sorge vor der Fiskalklippe in den USA, die im Handelsverlauf wegen neu aufgekeimter Zuversicht im US-Haushaltsstreit jedoch abebbte und eine Erholung beim EURO STOXX 50 auslöste, der am Ende leicht im Plus schloss. Am Donnerstag legte er dann weiter kräftig zu, was erneut mit dem Optimismus auf eine baldige Lösung in der US-Budgetdebatte begründet wurde. Außerdem stützte die anhaltende Entspannung an den Anleihenmärkten einiger südeuropäischer Länder. Schön, dass es immer wieder Dinge gibt, die Anlass zur Hoffnung geben. Apropos Hoffnung: Mit der jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), den ESM als rechtens und im Einklang mit dem Haftungsverbot stehend zu bewerten, ist wohl auch das letzte Fünkchen Hoffnung gestorben, dass der ganze, hanebüchene Rettungsschirm-Wahnsinn schnell wieder endet. Stattdessen wird weiter das Recht gebeugt, so wie es den sogenannten Euro-Rettern und deren Strippenziehern in den Kram passt.

BÖRSE am Sonntag

An den europäischen Aktienmärkten ging es in der vergangenen Woche eher ruhig zu und die meisten Indizes legten dabei zur Vorwoche zu. Der EURO STOXX 50 stieg um 0,9%. Kaum für Impulse sorgte das am Dienstag verabschiedete weitere Hilfspaket für Griechenland, mit der die Tragödie des Landes ihren Fortlauf nimmt. Am Mittwoch zwischenzeitlich ein belastender Faktor war dann die anhaltende Sorge vor der Fiskalklippe in den USA, die im Handelsverlauf wegen neu aufgekeimter Zuversicht im US-Haushaltsstreit jedoch abebbte und eine Erholung beim EURO STOXX 50 auslöste, der am Ende leicht im Plus schloss. Am Donnerstag legte er dann weiter kräftig zu, was erneut mit dem Optimismus auf eine baldige Lösung in der US-Budgetdebatte begründet wurde. Außerdem stützte die anhaltende Entspannung an den Anleihenmärkten einiger südeuropäischer Länder. Schön, dass es immer wieder Dinge gibt, die Anlass zur Hoffnung geben. Apropos Hoffnung: Mit der jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), den ESM als rechtens und im Einklang mit dem Haftungsverbot stehend zu bewerten, ist wohl auch das letzte Fünkchen Hoffnung gestorben, dass der ganze, hanebüchene Rettungsschirm-Wahnsinn schnell wieder endet. Stattdessen wird weiter das Recht gebeugt, so wie es den sogenannten Euro-Rettern und deren Strippenziehern in den Kram passt.