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Europa: Wird es bald holprig?

An den europäischen Aktienmärkten verzeichneten die meisten Kursbarometer in der vergangenen Woche Verluste. Der EURO STOXX 50 gab um 1,2% nach. Nachdem viele Leitindizes im Januar an die positive Tendenz des Schlussquartals 2012 angeknüpft hatten, wird es den Bullen wohl nun so langsam mulmig. Selbst den Optimistischsten unter ihnen dürfte nicht entgangen sein, dass die immer wieder hervorgehobene und betonte Zuversicht hinsichtlich einer wirtschaftlichen Erholung in Europa in der zweiten Hälfte 2013 auf äußerst wackeligen Annahmen beruht. Da sichert man doch lieber seine Gewinne. Sollte sich diese Tendenz verstärken, kann es schnell holprig werden. Denn auch der in den vergangenen Monaten aufputschende Stoff namens „lockere Geldpolitik der Notenbanken“ könnte mehr und mehr seine Wirkung verlieren. Gibt es dann keine neue Dosis, könnte ein dicker Kater folgen. Zur Vorsicht veranlassen auch einige charttechnische Signale. Der Euro STOXX 50 hat mit dem Verlust in der vergangenen Woche im Kerzenchart auf Wochenbasis ein Muster (Bearish Engulfing) gebildet, was für eine Trendwende sprechen könnte. Sollte es daher nun bestätigt werden, ist zumindest eine größere Korrektur denkbar. Mögliche Anlaufstellen könnten dann die Unterstützungen bei 2.611 und 2.448 Punkten sowie die 200-Tage-Linie bei derzeit 2.443 Zählern sein.

BÖRSE am Sonntag

An den europäischen Aktienmärkten verzeichneten die meisten Kursbarometer in der vergangenen Woche Verluste. Der EURO STOXX 50 gab um 1,2% nach. Nachdem viele Leitindizes im Januar an die positive Tendenz des Schlussquartals 2012 angeknüpft hatten, wird es den Bullen wohl nun so langsam mulmig. Selbst den Optimistischsten unter ihnen dürfte nicht entgangen sein, dass die immer wieder hervorgehobene und betonte Zuversicht hinsichtlich einer wirtschaftlichen Erholung in Europa in der zweiten Hälfte 2013 auf äußerst wackeligen Annahmen beruht. Da sichert man doch lieber seine Gewinne. Sollte sich diese Tendenz verstärken, kann es schnell holprig werden. Denn auch der in den vergangenen Monaten aufputschende Stoff namens „lockere Geldpolitik der Notenbanken“ könnte mehr und mehr seine Wirkung verlieren. Gibt es dann keine neue Dosis, könnte ein dicker Kater folgen. Zur Vorsicht veranlassen auch einige charttechnische Signale. Der Euro STOXX 50 hat mit dem Verlust in der vergangenen Woche im Kerzenchart auf Wochenbasis ein Muster (Bearish Engulfing) gebildet, was für eine Trendwende sprechen könnte. Sollte es daher nun bestätigt werden, ist zumindest eine größere Korrektur denkbar. Mögliche Anlaufstellen könnten dann die Unterstützungen bei 2.611 und 2.448 Punkten sowie die 200-Tage-Linie bei derzeit 2.443 Zählern sein.