Beitrag teilen

Link in die Zwischenablage kopieren

Link kopieren
Suchfunktion schließen
Märkte >

Europa: Zumeist schwächer

An den europäischen Aktienmärkten überwogen in der vergangenen Woche die negativen Vorzeichen. Besonders deutlich fiel der türkische Leitindex (–8,9 %). Hier belastete die politische Unsicherheit wegen der aktuellen Proteste (siehe dazu unser Spezial). Im Vergleich dazu fällt der ebenfalls große Verlust beim EURO STOXX 50 von 1,7 % moderat aus. Er hatte zwischenzeitlich zudem noch deutlich tiefer notiert. Auch hier halfen am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten und die damit schwindende Unsicherheit bezüglich der US-Geldpolitik. Von der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag kamen indes weniger gute Impulse. Wie von den meisten Beobachtern erwartet ließ sie das Leitzinsniveau trotz schwacher Konjunktur und niedriger Inflation unverändert. Auch bezüglich eventuell anderer Stützungsmaßnahmen hielten sich die Währungshüter bedeckt. Die daraufhin negative Reaktion des Marktes spricht wohl für Enttäuschung bei den nach billiger Liquidität lechzenden Investoren, dass es nichts Konkretes gab. Daneben dürfte der schwache Konjunkturausblick belastet haben. Zwar sieht EZB-Chef Mario Draghi Stimmungsdaten, die in Richtung einer moderaten Verbesserung deuten, er betonte aber erneut die Abwärtsrisiken. Zudem rechnet die EZB für 2013 nun mit einem noch etwas stärkeren Rückgang der Wirtschaftsleistung und passte die Prognose von –0,5 auf –0,6 % an.

BÖRSE am Sonntag

An den europäischen Aktienmärkten überwogen in der vergangenen Woche die negativen Vorzeichen. Besonders deutlich fiel der türkische Leitindex (–8,9 %). Hier belastete die politische Unsicherheit wegen der aktuellen Proteste (siehe dazu unser Spezial). Im Vergleich dazu fällt der ebenfalls große Verlust beim EURO STOXX 50 von 1,7 % moderat aus. Er hatte zwischenzeitlich zudem noch deutlich tiefer notiert. Auch hier halfen am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten und die damit schwindende Unsicherheit bezüglich der US-Geldpolitik. Von der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag kamen indes weniger gute Impulse. Wie von den meisten Beobachtern erwartet ließ sie das Leitzinsniveau trotz schwacher Konjunktur und niedriger Inflation unverändert. Auch bezüglich eventuell anderer Stützungsmaßnahmen hielten sich die Währungshüter bedeckt. Die daraufhin negative Reaktion des Marktes spricht wohl für Enttäuschung bei den nach billiger Liquidität lechzenden Investoren, dass es nichts Konkretes gab. Daneben dürfte der schwache Konjunkturausblick belastet haben. Zwar sieht EZB-Chef Mario Draghi Stimmungsdaten, die in Richtung einer moderaten Verbesserung deuten, er betonte aber erneut die Abwärtsrisiken. Zudem rechnet die EZB für 2013 nun mit einem noch etwas stärkeren Rückgang der Wirtschaftsleistung und passte die Prognose von –0,5 auf –0,6 % an.