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Europa: Zypern als Ablenkung

Das Thema in der vergangenen Woche war ganz klar Zypern. Nachdem in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum 16. März wieder einmal ein Hilfspaket geschnürt wurde, sorgte dieses nun für reichlich Kopfschütteln. Vor allem die geplante Zwangsabgabe für Bankeinlagen irritierte. Nachdem das dafür nötige Gesetz jedoch vorerst nicht durch das zyprische Parlament beschlossen wurde, herrschte Unsicherheit darüber, wie es nun in Zypern weitergeht. Denn die Suche nach einer Lösung zur Vermeidung der Pleite großer zyprischer Banken und damit eine Staatspleite gestaltet sich schwierig. Zudem drängt die Zeit. Schließlich wurde durch die EZB, an dessen Tropf die zyprische Notenbank und damit die strauchelnden Geschäftsbanken des Landes hängen, ein Ultimatum bis Montag, den 25. März, gestellt. Man darf nun gespannt sein, welche Lösung die Beteiligten an diesem Wochenende aus dem Hut zaubern. Die aktuell im Fokus stehende Entwicklung in Zypern hat zudem einen Nebeneffekt. Sie lenkt von anderen wichtigen Dingen ab, die jedoch nicht aus dem Blick geraten sollten: so etwa die nach wie vor ungelöste Bildung einer stabilen Regierung in Italien, die Probleme in Frankreich oder generell die trüben konjunkturellen Fakten in der Eurozone. Dort hat sich die Wirtschaftsstimmung nun zum zweiten Mal in Folge verschlechtert, wobei der Rückgang im März auffällig kräftig war.

BÖRSE am Sonntag

Das Thema in der vergangenen Woche war ganz klar Zypern. Nachdem in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum 16. März wieder einmal ein Hilfspaket geschnürt wurde, sorgte dieses nun für reichlich Kopfschütteln. Vor allem die geplante Zwangsabgabe für Bankeinlagen irritierte. Nachdem das dafür nötige Gesetz jedoch vorerst nicht durch das zyprische Parlament beschlossen wurde, herrschte Unsicherheit darüber, wie es nun in Zypern weitergeht. Denn die Suche nach einer Lösung zur Vermeidung der Pleite großer zyprischer Banken und damit eine Staatspleite gestaltet sich schwierig. Zudem drängt die Zeit. Schließlich wurde durch die EZB, an dessen Tropf die zyprische Notenbank und damit die strauchelnden Geschäftsbanken des Landes hängen, ein Ultimatum bis Montag, den 25. März, gestellt. Man darf nun gespannt sein, welche Lösung die Beteiligten an diesem Wochenende aus dem Hut zaubern. Die aktuell im Fokus stehende Entwicklung in Zypern hat zudem einen Nebeneffekt. Sie lenkt von anderen wichtigen Dingen ab, die jedoch nicht aus dem Blick geraten sollten: so etwa die nach wie vor ungelöste Bildung einer stabilen Regierung in Italien, die Probleme in Frankreich oder generell die trüben konjunkturellen Fakten in der Eurozone. Dort hat sich die Wirtschaftsstimmung nun zum zweiten Mal in Folge verschlechtert, wobei der Rückgang im März auffällig kräftig war.