Finanzstaatssekretär Schrodi: Müssen auch über Steuererhöhungen reden
Das Bundesfinanzministerium schließt Steuererhöhungen nicht aus. Staatssekretär Michael Schrodi betonte beim Frankfurt Future & Finance Summit, man müsse „über alles reden“, um das Haushaltsloch zu schließen.
Das Bundesfinanzministerium hält an möglichen Steuerhöhungen fest. „Ich nehme nicht vom Tisch, die Einnahmeseite zu stärken“, sagte Michael Schrodi, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, beim Frankfurt Future & Finance Summit der WEIMER MEDIA GROUP. „Wir haben trotz gestiegener Steuerschätzung immer noch ein großes Delta im Haushalt, wir müssen über alles reden.“ Als Beispiel sagte Schrodi: „Wenn die Körperschaftsteuer gesenkt werde, könne man die Steuer bei den Ausschüttungen erhöhen. Diese Möglichkeit halte ich für gerecht. Er betonte, es gebe keine konkreten Pläne. Er setze lieber auf mehr Steuereinnahmen durch Wirtschaftswachstum.
Zur Steuerschätzung, nach der die öffentlichen Haushalte in den kommenden Jahren 100 Milliarden Euro mehr Einnahmen erwarten können als bisher bekannt, sagte Schrodi: „Wir müssen nicht ganz so viel sparen. Das nimmt aber nicht den Druck von den Ministerkollegen, Einsparpotenzial zu suchen.“
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