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USA: Bären feiern Wahlparty

An der Wall Street sorgte das Ergebnis der US-Wahl nicht für Partylaune. Zumindest nicht bei den Bullen. Anders sah es bei den Bären aus, angesichts der am Mittwoch deutlicher sinkenden US-Indizes. Die fallende Tendenz setzte sich auch am Donnerstag fort. Zwar folgten am Freitag leichte Zuwächse, zur Vorwoche blieb es aber bei recht stattlichen Verlusten. Sorgen bereitete wohl in erster Linie die befürchtete Blockadepolitik im US-Kongress, in dem sich nichts an den Machtverhältnissen geändert hat. Dies könnte dazu führen, dass der nötige Kompromiss zum Schuldenabbau, um die zu Beginn 2013 drohende „Fiskalklippe“ (also automatische Einsparung und Steuererhöhungen) zu umschiffen, bis kurz vor Ultimo auf der Kippe stehen oder, wenn auch weniger wahrscheinlich, vielleicht auch gänzlich ausbleiben könnte. Dieser Unsicherheitsfaktor, auch für die Wirtschaft, könnte sich in nächster Zeit als Bremsklotz für den US-Aktienmarkt erweisen. Mit den jüngsten Abgaben hat sich auch das charttechnische Bild weiter eingetrübt. Dow Jones, S&P 500 und NASDAQ Composite haben nun ihre jeweils aus der Verbindung der Zwischentiefs von Oktober 2011 und Juni 2012 resultierenden Aufwärtstrendlinien verletzt, was dafür sprechen könnte, dass die Rücksetzer seit September nicht nur temporäre Verschnaufpausen, sondern die Anfänge ausgedehnter Korrekturen sind.

BÖRSE am Sonntag

An der Wall Street sorgte das Ergebnis der US-Wahl nicht für Partylaune. Zumindest nicht bei den Bullen. Anders sah es bei den Bären aus, angesichts der am Mittwoch deutlicher sinkenden US-Indizes. Die fallende Tendenz setzte sich auch am Donnerstag fort. Zwar folgten am Freitag leichte Zuwächse, zur Vorwoche blieb es aber bei recht stattlichen Verlusten. Sorgen bereitete wohl in erster Linie die befürchtete Blockadepolitik im US-Kongress, in dem sich nichts an den Machtverhältnissen geändert hat. Dies könnte dazu führen, dass der nötige Kompromiss zum Schuldenabbau, um die zu Beginn 2013 drohende „Fiskalklippe“ (also automatische Einsparung und Steuererhöhungen) zu umschiffen, bis kurz vor Ultimo auf der Kippe stehen oder, wenn auch weniger wahrscheinlich, vielleicht auch gänzlich ausbleiben könnte. Dieser Unsicherheitsfaktor, auch für die Wirtschaft, könnte sich in nächster Zeit als Bremsklotz für den US-Aktienmarkt erweisen. Mit den jüngsten Abgaben hat sich auch das charttechnische Bild weiter eingetrübt. Dow Jones, S&P 500 und NASDAQ Composite haben nun ihre jeweils aus der Verbindung der Zwischentiefs von Oktober 2011 und Juni 2012 resultierenden Aufwärtstrendlinien verletzt, was dafür sprechen könnte, dass die Rücksetzer seit September nicht nur temporäre Verschnaufpausen, sondern die Anfänge ausgedehnter Korrekturen sind.