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USA: NASDAQ im Auge behalten

Nach den robusten Einzelhandelsdaten für September zum Wochenauftakt standen in der vergangenen Woche die Bilanzen etlicher großer US-Konzerne im Fokus. Während einige Zahlen und Ausblicke mit steigenden Kursen bedacht wurden (u. a. Citigroup, Travelers, Johnson & Johnson, eBay) zogen andere Verluste nach sich, konnten sie doch offensichtlich nicht überzeugen. Vor allem am Freitag belasteten dabei Schwergewichte wie General Electric, Microsoft und Apple den Gesamtmarkt. Bereits an den Tagen zuvor hatte es einige Enttäuschungen gegeben, vor allem aus dem Technologiesektor. Beispielsweise von IBM und Intel, aber insbesondere von Google. Der Internet-Konzern legte seine Zahlen wegen einer vermutlichen Panne nicht nur zu früh vor, sondern enttäuschte beim Gewinn. Die Schwäche der Technologiewerte zeigt sich auch am NASDAQ Composite, der im Gegensatz zu Dow Jones und S&P 500 zur Vorwoche nachgab und insgesamt um 1,2% sank. Aus charttechnischer Sicht verletzte er damit die Aufwärtstrendlinie seit Juni, was, falls sich dies als nachhaltig erweist, für eine fortgesetzte Korrektur sprechen könnte. Dann dürfte als Nächstes die langfristige Aufwärtstrendlinie seit Oktober 2011 angesteuert werden. Bräche dann auch diese, wäre das wohl bearish zu werten und sicherlich nicht ohne Folgen für den Gesamtmarkt.

BÖRSE am Sonntag

Nach den robusten Einzelhandelsdaten für September zum Wochenauftakt standen in der vergangenen Woche die Bilanzen etlicher großer US-Konzerne im Fokus. Während einige Zahlen und Ausblicke mit steigenden Kursen bedacht wurden (u. a. Citigroup, Travelers, Johnson & Johnson, eBay) zogen andere Verluste nach sich, konnten sie doch offensichtlich nicht überzeugen. Vor allem am Freitag belasteten dabei Schwergewichte wie General Electric, Microsoft und Apple den Gesamtmarkt. Bereits an den Tagen zuvor hatte es einige Enttäuschungen gegeben, vor allem aus dem Technologiesektor. Beispielsweise von IBM und Intel, aber insbesondere von Google. Der Internet-Konzern legte seine Zahlen wegen einer vermutlichen Panne nicht nur zu früh vor, sondern enttäuschte beim Gewinn. Die Schwäche der Technologiewerte zeigt sich auch am NASDAQ Composite, der im Gegensatz zu Dow Jones und S&P 500 zur Vorwoche nachgab und insgesamt um 1,2% sank. Aus charttechnischer Sicht verletzte er damit die Aufwärtstrendlinie seit Juni, was, falls sich dies als nachhaltig erweist, für eine fortgesetzte Korrektur sprechen könnte. Dann dürfte als Nächstes die langfristige Aufwärtstrendlinie seit Oktober 2011 angesteuert werden. Bräche dann auch diese, wäre das wohl bearish zu werten und sicherlich nicht ohne Folgen für den Gesamtmarkt.