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USA: Pessimistischer Blick nach vorn

In der Vorwoche mit einem Kursfeuerwerk begonnen und trotz einer turbulenten Entwicklung mal wieder eine positive Wochenperformance erzielt, kehrte an den USAktienmärkten sehr schnell wieder Ernüchterung ein. Zum Auftakt in die neue Börsenwoche ging es dabei zunächst noch etwas deutlicher aufwärts. Einerseits stützte die Hoffnung, dass sich die Lage auf dem Geldmarkt angesichts der eingeleiteten Maßnahmen zur Linderung der Kreditkrise nun stabilisiert. Daneben befürwortete US-Notenbankchef Ben Bernanke ein weiteres Konjunkturpaket. In die positive Gemengelage am Montag passte außerdem der Index der Frühindikatoren, der zum ersten Mal seit April dieses Jahres zulegen konnte.

BÖRSE am Sonntag

In der Vorwoche mit einem Kursfeuerwerk begonnen und trotz einer turbulenten Entwicklung mal wieder eine positive Wochenperformance erzielt, kehrte an den USAktienmärkten sehr schnell wieder Ernüchterung ein. Zum Auftakt in die neue Börsenwoche ging es dabei zunächst noch etwas deutlicher aufwärts. Einerseits stützte die Hoffnung, dass sich die Lage auf dem Geldmarkt angesichts der eingeleiteten Maßnahmen zur Linderung der Kreditkrise nun stabilisiert. Daneben befürwortete US-Notenbankchef Ben Bernanke ein weiteres Konjunkturpaket. In die positive Gemengelage am Montag passte außerdem der Index der Frühindikatoren, der zum ersten Mal seit April dieses Jahres zulegen konnte.

Im weiteren Wochenverlauf waren weitere Konjunkturdaten dann rar. Desto stärker standen die Unternehmen mit ihren Bilanzen und Ausblicken im Fokus. Und hier zeigt sich ein zunehmend düsteres Bild. Immer mehr Konzerne schauen pessimistischer in die Zukunft. Kein Wunder also, dass sich die Rezessionssorgen verstärkten und die Investoren auf den Verkaufsknopf drückten. Nach deutlicheren Verlusten am Dienstag und Mittwoch gab es dann am Donnerstag zwar eine freundliche Tendenz, vor dem Wochenende folgten jedoch erneut Abschläge. Während am Freitag an den weltweiten Aktienmärkten teilweise Panikverkäufe auszumachen waren, zeigten sich die US-Investoren aber besonnener. Zunächst deutlicher im Minus begonnen, erholten sich die Indizes und die Verluste schmolzen zusammen. Auf Wochensicht blieb es jedoch bei deutlicheren Abschlägen.

Mit Blick auf die nächste Woche darf man nun gespannt sein, ob sich die Konjunktursorgen angesichts der Fülle neuer Daten (z.B. Verbrauchervertrauen, Verbraucherstimmung, Auftragseingänge, BIP Q3) weiter verstärken. Im Fokus steht sicher außerdem die Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch.