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USA: Wall Street mit Erholung

Zwar präsentierten sich die US-Aktienmärkte auch jüngst nervös, die Indizes erholten sich jedoch von ihren Verlusten aus der Vorwoche, teilweise auch dank einiger Konjunkturdaten. Gleich am Montag konnte der ISM-Index Industrie überzeugen. Er kompensierte wohl auch die weniger guten Nachrichten, wie die am Wochenende Realität gewordene Insolvenz des Mittelstandsfinanzierers CIT sowie negative Kommentare eines Notenbankers über neuerlich drohende immense Kreditausfälle im Bankensektor. Am Dienstag stiegen die Sorgen über die Stärke der konjunkturellen Erholung wieder etwas, was zusammen mit einigen Hiobsbotschaften von europäischen Banken auf die Stimmung drückte. Außerdem hielt man sich vor den am Mittwoch zu erwartenden geldpolitischen Aussagen der US-Notenbank zurück. Außerdem standen am Mittwoch aber noch einige Daten an, wobei der ISMIndex Dienstleistungen einen unerwarteten Rückgang zeigte. Die Kurse stiegen dennoch, wohl in der Erwartung, dass dies ein Signal für weiterhin niedrige Leitzinsen sein könnte. Die Fed deutete denn auch eine Fortsetzung der Nullzinspolitik an. Deutlich sinkende Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beflügelten dann am Donnerstag die Kurse. Am Freitag wurde der Arbeitsmarktbericht trotz einer auf 10,2% gestiegenen Arbeitslosenquote gut aufgenommen, vielleicht, weil wohl auch dies für anhaltend niedrige Zinsen spricht.

BÖRSE am Sonntag

Zwar präsentierten sich die US-Aktienmärkte auch jüngst nervös, die Indizes erholten sich jedoch von ihren Verlusten aus der Vorwoche, teilweise auch dank einiger Konjunkturdaten. Gleich am Montag konnte der ISM-Index Industrie überzeugen. Er kompensierte wohl auch die weniger guten Nachrichten, wie die am Wochenende Realität gewordene Insolvenz des Mittelstandsfinanzierers CIT sowie negative Kommentare eines Notenbankers über neuerlich drohende immense Kreditausfälle im Bankensektor. Am Dienstag stiegen die Sorgen über die Stärke der konjunkturellen Erholung wieder etwas, was zusammen mit einigen Hiobsbotschaften von europäischen Banken auf die Stimmung drückte. Außerdem hielt man sich vor den am Mittwoch zu erwartenden geldpolitischen Aussagen der US-Notenbank zurück. Außerdem standen am Mittwoch aber noch einige Daten an, wobei der ISMIndex Dienstleistungen einen unerwarteten Rückgang zeigte. Die Kurse stiegen dennoch, wohl in der Erwartung, dass dies ein Signal für weiterhin niedrige Leitzinsen sein könnte. Die Fed deutete denn auch eine Fortsetzung der Nullzinspolitik an. Deutlich sinkende Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beflügelten dann am Donnerstag die Kurse. Am Freitag wurde der Arbeitsmarktbericht trotz einer auf 10,2% gestiegenen Arbeitslosenquote gut aufgenommen, vielleicht, weil wohl auch dies für anhaltend niedrige Zinsen spricht.