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Software AG: IDS Scheer poliert Bilanz auf

Infolge der Übernahme von IDS Scheer erhöhte die Software AG (WKN 330400) den Gewinn im dritten Quartal von 38,1 auf 45,6 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie legte von 1,35 auf 1,61 Euro zu. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog der Gewinn von 56,4 auf 69,1 Mio. Euro an. Der Umsatz kletterte von 213,6 auf 275,3 Mio. Euro. Mit 87,3 Mio. Euro trug IDS zum Umsatz bei (drittes Quartal 2009: 38,6 Mio. Euro). Analysten hatten 266 Mio. Euro Gesamtumsatz und ein unverändertes Ergebnis erwartet.

BÖRSE am Sonntag

Infolge der Übernahme von IDS Scheer erhöhte die Software AG (WKN 330400) den Gewinn im dritten Quartal von 38,1 auf 45,6 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie legte von 1,35 auf 1,61 Euro zu. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog der Gewinn von 56,4 auf 69,1 Mio. Euro an. Der Umsatz kletterte von 213,6 auf 275,3 Mio. Euro. Mit 87,3 Mio. Euro trug IDS zum Umsatz bei (drittes Quartal 2009: 38,6 Mio. Euro). Analysten hatten 266 Mio. Euro Gesamtumsatz und ein unverändertes Ergebnis erwartet. Der Umsatz mit Softwarelizenzen stieg von 62,1 auf 69,6 Mio. Euro, der Wartungsumsatz von 81,1 auf 96,6 Mio. Euro. Der Dienstleistungsumsatz erhöhte sich vor allem dank IDS Scheer von 69,5 auf 108,3 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung sank im Zeitraum Juli bis Ende September von 292,1 auf 249,6 Mio. Euro. Im Gesamtjahr will der nach SAP zweitgrößte deutsche Software-Entwickler nach wie vor mehr als 1 Mrd. Euro umsetzen. Der Gewinn soll statt um 10 bis 12% nun um 18 bis 20% im Vergleich zu 2009 (140,8 Mio. Euro) zulegen. Analysten der Commerzbank bestätigten ihre Empfehlung „add“ und das Kursziel 100 Euro. UBS erhöhte das Kursziel von 87 auf 101 Euro, Credit Suisse von 87 auf 95 Euro, die Deutsche Bank von 105 auf 115 Euro.

Dialog: Gewinnsprung

Der im TecDAX notierte Chip-Hersteller Dialog Semiconductor (WKN 927200) steigerte den Gewinn im dritten Quartal von 8,75 auf 13,28 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte aufgrund einer gestiegenen Aktienzahl nur von 0,18 auf 0,20 US-Dollar zu. Vor Steuern (EBT) zog der Gewinn von 9,76 auf 14,40 Mio. US-Dollar an, vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 9,61 auf 13,86 Mio. US-Dollar. Der Umsatz des Apple-Zulieferers weitete sich von 59,05 auf 79,50 Mio. US-Dollar aus. Der Löwenanteil des Umsatzes entfällt auf das Segment Audio and Power Management (68,77 Mio. US-Dollar). Im dritten Quartal 2009 lag der entsprechende Umsatz bei 49,55 Mio. US-Dollar. Das EBIT legte von 14,86 auf 18,31 Mio. US-Dollar zu. Im Automobil-/Industriesegment zog der Umsatz von 7,63 auf 10,63 Mio. US-Dollar an. Das EBIT verbesserte sich von –1,35 auf +0,86 Mio. US-Dollar. Im Bereich Displaysysteme brach der Umsatz von 1,97 auf 0,36 Mio. US-Dollar ein, der operative Fehlbetrag erhöhte sich aufgrund von Investitionen von 2,76 auf 3,07 Mio. US-Dollar. Im Gesamtjahr will Dialog den Umsatz von 217,6 auf 290 bis 295 Mio. US-Dollar steigern. In den vergangenen neun Monaten flossen 209,03 Mio. US-Dollar durch die Bücher.

Merck KGaA: Prognosen reduziert

Im dritten Quartal steigerte der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck (WKN 659990) den Gewinn von 148,1 auf 214,5 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie legte von 0,66 auf 0,97 Cents zu. Im Vergleich zur Vorjahresperiode zog der Vorsteuergewinn (EBT) von 190,5 auf 289,3 Mio. Euro an, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 222,2 auf 363,5 Mio. Euro. Der Umsatz (inklusive Lizenz- und Provisionszahlungen) weitete sich auch dank der Millipore-Übernahme von 1,95 auf 2,44 Mrd. Euro aus. Experten hatten jedoch einen Anstieg auf 2,5 Mrd. Euro sowie 183 Mio. Euro Gewinn prognostiziert. In der Pharmasparte flossen 1,52 Mrd. Euro durch die Bücher, in der Chemiesparte 919,4 Mio. Euro. Das EBIT erreichte 225,7 Mio. Euro (Pharma) beziehungsweise 161,8 Mio. Euro (Chemie). Umsatzstärkstes Medikament war Rebif zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose mit einem Plus im Vergleich zur Vorjahresperiode von 6,8% auf 407 Mio. Euro. Merck hatte Rebif durch die Übernahme von Serono erworben. Mit Erbitux, einem monoklonalen Antikörper zur Behandlung von Krebs, wurden 207 Mio. Euro umgesetzt – ein Anstieg um 17%. Der Gesamtumsatz soll 2010 statt um 21% nur noch um 19% anziehen. Die Darmstädter senkten zudem die Prognose für das operative Gewinnwachstum von 90 auf 70%.