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Nordex: Folgeauftrag aus Südafrika

Nordex (WKN: A0D655) wird einen weiteren Windpark in Südafrika errichten. Die Bauarbeiten für die 80 Megawatt-Anlage starten nach eigenen Angaben im April 2013. Ab Februar 2014 sollen 32 Turbinen der Nordex-Baureihe N90/2500 geliefert und aufgestellt werden. Anfang November hatten die Norddeutschen bereits einen Auftrag für den schlüsselfertigen Bau eines 100 Megawatt-Windparks nordwestlich von Queenstown erhalten. Dort sollen im dritten Quartal 2013 40 Turbinen der Baureihe N100/2500 errichtet werden.

Siemens: Sparten-Monopoly

Siemens (WKN: 723610) übernimmt für umgerechnet rund 2,2 Mrd. Euro von der britischen Invensys die Bahnautomatisierungssparte Invensys Rail. Das auf software-basierte Signal- und Leittechnik spezialisierte Unternehmen beschäftigt etwa 3.200 Mitarbeiter und hat im vergangenen Geschäftsjahr 775 Mio. britische Pfund (960 Mio. Euro) umgesetzt. Parallel dazu will sich Siemens vom Geschäft mit Gepäckabfertigung, Brief- und Paketsortierung trennen. Die Sparte setzte zuletzt mit 3.600 Mitarbeitern 900 Mio. Euro um.

Carl Zeiss Meditec: Dividende steigt

Der Medizintechniker Carl Zeiss Meditec (WKN: 531370) will die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr 2011/12 von 0,30 auf 0,40 Euro erhöhen. Im Vergleich zum Vorjahr legte der den Aktionären zurechenbare Gewinn von 66,9 auf 71,9 Mio. Euro zu. Der Gewinn je Aktie zog von 0,82 auf 0,88 Euro an. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg der Gewinn von 103,6 auf 122,9 Mio. Euro, die EBIT-Marge von 13,6% auf 14,3%. Der Umsatz kletterte von 758,8 auf 861,9 Mio. Euro.

Flop
 
ThyssenKrupp: Amerika-Debakel belastet

ThyssenKrupp (WKN: 750000) rutschte wieder unter die bei etwa 16,45 Euro verlaufende 200-Tage-Linie. Spekulationen um einen zweistelligen Milliardenverlust beim Verkauf der defizitären Stahlwerke in Brasilien und in den USA belasteten. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ gebe es firmeninterne Berechnungen, nach denen der beabsichtigte Verkauf lediglich 1 Mrd. Euro in die Kasse spülen könnte. Die bisher entstandenen Kosten summierten sich bereits auf rund 12 Mrd. Euro.

Hornbach Holding: Prognose reduziert

Die im SDAX notierte Hornbach Holding (WKN: 608343) reduzierte angesichts der konjunkturellen Abkühlung in Europa ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2012/13 (Ende: 28. Februar). Der Umsatz soll nur noch das Vorjahresniveau von 3,2 Mrd. Euro erreichen. Zuvor war ein Plus im unteren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt worden. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde zudem geringer als im Vorjahr (169 Mio. Euro) ausfallen, warnte die Muttergesellschaft der gleichnamigen Baumarktkette.

Tiffany & Co.: Gewinneinbruch

Der Gewinn der New Yorker Juwelierkette Tiffany & Co. (WKN: 872811) brach im dritten Geschäftsquartal aufgrund deutlich gestiegener Kosten von 89,7 auf 63,2 Mio. US-Dollar ein. Je Aktie schrumpfte der Gewinn von 0,70 auf 0,49 US-Dollar. Prognose: 0,63 US-Dollar. Der Umsatz legte dagegen von 821,8 auf 852,7 Mio. US-Dollar zu. Im Gesamtjahr soll der Gewinn je Aktie statt 3,55 bis 3,70 US-Dollar nur noch 3,20 bis 3,40 US-Dollar erreichen. In den vergangenen neun Monaten sank der Gewinn je Aktie von 2,02 auf 1,85 US-Dollar.

30.11.2012 | 00:00

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