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Deutsche Post: Namhafte Partner für Online-Projekt

Die Aktie der Deutschen Post gehörte mit einem Plus von über 9 % zu den größten Wochengewinnern. Der Logistikkonzern hat mehrere große Partner für das Pilotprojekt der „Online-Briefe“ gewinnen können, darunter den ADAC, die Deka Bank und die Zürich Versicherung. Zudem glaubt man bei der Commerzbank, dass die Befürchtungen über drastische Einbrüche im traditionellen Briefzustellungsgeschäft überzogen seien.

Stada: Starkes Gewinnwachstum

Stada gehörte mit einem Wochengewinn von rund 15 % zu den besten Werten im MDAX. Der Generikahersteller hat seine vorläufigen Zahlen für 2009 präsentiert. Danach sank der Umsatz um gut 5 % auf knapp 1,6 Mrd. Euro. Der Gewinn stieg aber von gut 76 Mio. Euro im Jahr 2008 auf 100 Mio. Euro in 2009. Die Dividende soll von 0,52 Euro auf 0,55 Euro pro Aktie angehoben werden.

Drägerwerk: Überflieger im TecDAX

Der mit Abstand beste Wert im TecDAX war Drägerwerk. Die Aktie gewann über 20 % an Wert hinzu. Dies geschah unter hohen Umsatzvolumina. Dabei gab es keine neuen Nachrichten. Aber die Aktie ist auf Jahressicht bislang der erfolgreichste Wert im TecDAX. Offensichtlich nahmen Anleger den Ausbruch über verschiedene charttechnische Widerstände als Einstiegssignale. Die Aktie stieg auf ein Zwei-Jahres-Hoch.

Flops

Conergy: Neuer Mann im Vorstand

Überraschung – oder auch nicht: Unter den schwächsten Werten im TecDAX waren auch in dieser Woche wieder Solaraktien. Der größte Verlierer war Conergy mit einem Minus von über 9 %. Das Unternehmen gab bekannt, dass Andreas Wilsdorf zum neuen Verstand für Vertrieb und Marketing ernannt wurde. Dass ausgerechnet der wichtige Vertriebsbereich in dieser schweren Marktphase neu besetzt wird, sorgte am Markt für Skepsis.

BASF: Dividende von 1,70 Euro pro Aktie

Im DAX gab es in der vergangenen Woche nur einen Verlierer: BASF gab über 1 % ab. Dabei handelte es sich jedoch nur um Gewinnmitnahmen. Denn es gab keine schlechten Nachrichten. So hat der Aufsichtsrat eine Dividendenausschüttung von 1,70 Euro pro Aktie genehmigt. Das ist zwar ein Rückgang gegenüber den 1,95 Euro des Vorjahres, lag aber genau im Rahmen der Analystenerwartungen.

ArcelorMittal: Goldman Sachs senkt das Kursziel

Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal war mit einem Minus von gut 3 % der größte Wochenverlierer im Euro Stoxx. Goldman Sachs senkte in einer Neueinschätzung das Kursziel von bisher 43 US-Dollar auf jetzt 42 US-Dollar. Der Wert bleibt aber auf der Kaufempfehlungsliste „Conviction Buy List“. Laut der Studie könnte ein Streit zwischen ArcelorMittal und Kumba Resources in Südafrika hohe Kosten verursachen.

06.03.2010 | 00:00

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