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Allianz: Gerüchte um Kooperation mit Deutscher Bank

Untern den Klassenbesten im DAX war die Allianz mit einem Plus von rund 4%. Hier beflügelten Presseberichte, wonach die Deutsche Bank vielleicht eine Kooperation mit der Allianz anpeile. Die Deutsche Bank will mehr Versicherungsprodukte anbieten. Der exklusive Vertrag mit Zurich Financial läuft 2011 aus.

Aixtron: Aktie im Plus

In der vergangenen Woche zählte Aixtron mit einem Plus von mehr als 5% zu den größten Gewinnern im TecDAX. Grund war eine Analysteneinschätzung von UBS, die Aixtron mit „Buy“ und einer Kurserwartung von 31 Euro je Aktie bewertete. Nach Meinung von Analyst Gareth Jenkins wird Aixtron mittelfristig von der zunehmenden Verwendung von Leuchtdioden in der Beleuchtungsindustrie profitieren.

Praktiker: Positive Analystenkommentare

Praktiker war mit einem Gewinn von rund 16% der beste Wert im MDAX. Die Aktie profitierte nach den neuen Zahlen von positiven Analystenkommentaren. Die Deutsche Bank stufte die Aktie auf „Kaufen“ und das Kursziel von 7,50 Euro je Aktie auf 10,00 Euro hoch. Die Commerzbank hob ihre Einschätzung sogar von „Reduzieren“ auf „Akkumulieren“ an und erhöhte ihren Zielkurs von 6,80 Euro auf 9,00 Euro je Aktie.

Flops

Wirecard: Strafanzeige wegen möglicher Geldwäsche

Mit einem Wochenverlust von rund 12% belegte Wirecard einen Platz unter den Schlusslichtern im TecDAX. In den letzten drei Monaten ist die Aktie entgegen den festen Märkten von über 10 Euro je Aktie auf zwischenzeitlich 5 Euro je Aktie eingebrochen (aktuell um 7,50 Euro). Hintergrund ist eine Strafanzeige in den USA sowie eine neue Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft München. In den USA geht es um bisher unbestätigte Vorwürfe der Geldwäsche für eine dritte Person.

Commerzbank: Sorgen um die Zahlungsfähigkeit

Die Commerzbank war mit einem Verlust von rund 3% unter den schwächsten Werten im DAX. Der Grund für die rote Laterne: Laut Medienberichten gibt es bei dem staatlichen Rettungsfonds für die Banken, Soffin, immer mehr Sorgen, dass die Commerzbank möglicherweise nicht in der Lage ist, die fälligen Zinsen für die Rettungsmilliarden zu bezahlen. Eigentlich muss die Commerzbank einen Zinskupon von gut 9% auf die 16 Mrd. Euro zahlen.

STADA: Gewinnmitnahmen nach Jahreszahlen

Die alte Börsenweisheit „Buy on rumor, sell on the fact“ sorgte in der vergangenen Woche dafür, dass STADA mit einem Minus rund 4% zu den Verlierern im MDAX gehörte. Anleger nutzten die Vorlage der endgültigen Zahlen für 2009 zu Gewinnmitnahmen. Dabei konnte STADA den Gewinn im Jahr 2009 um über 30% steigern, und das Management bestätigte noch einmal seine positive Prognose für 2010. 

 

 

01.04.2010 | 00:00

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