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Tops


Tops

BMW: Absatz gestiegen

Steil aufwärts bewegte sich der Aktienkurs von BMW (WKN 519000). Im April steigerte der Autobauer den Absatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 14,6% auf 116.391 Fahrzeuge. Der Absatz der Kernmarke BMW legte um 16,9% auf 98.494 Fahrzeuge zu. Die Nachfrage habe vor allem in Europa, Amerika und Asien angezogen, teilten die Bayern mit. SEB-Analysten erhöhten daraufhin ihr Kursziel von 39 auf 45 Euro je Aktie und bestätigten die Kaufempfehlung.

Patrizia Immobilien: Fehlbetrag reduziert

Im SDAX überraschte Patrizia Immobilien (WKN PAT1AG) mit einem Kurssprung – Vorschusslorbeeren angesichts eines Quartalsverlustes von 4,6 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2009 musste allerdings noch ein Minus von 14,9 Mio. Euro ausgewiesen werden. Die Bankverbindlichkeiten sanken um 42,1 Mio. Euro auf 1,03 Mrd. Euro. Diesen steht ein Immobilienvermögen mit einem Buchwerte von 1,31 Mrd. Euro gegenüber.   

Phoenix Solar: Gewinnprognose übertroffen

Phoenix Solar (WKN A0BVU9) glänzte im TecDAX nach Vorlage von Zahlen mit einem kräftigen Kursanstieg. Im ersten Quartal verdiente das Photovoltaik-Systemhaus 2,8 Mio. Euro und übertraf damit die Prognose von 1,6 Mio. Euro. Zwölf Monate zuvor musste noch ein Verlust von 6 Mio. Euro ausgewiesen werden. Der Umsatz weitete sich infolge von Vorzieheffekten (Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom) von 36,7 auf 80,4 Mio. Euro aus.

Flops

SAP: Sybase-Übernahme belastet

SAP (WKN 716460) will den US-Softwareanbieter Sybase (WKN 882582) übernehmen. Je Aktie werden 65 US-Dollar geboten – ein Aufschlag von 44% auf den Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate. Für viele Marktteilnehmer offenbar zu viel – der SAP-Kurs ging zunächst auf Tauchstation. Die Transaktion hat ein Gesamtvolumen von rund 5,8 Milliarden US-Dollar und soll mit eigenen Barmitteln sowie einem aufgenommenen Darlehen von 2,75 Mrd. Euro finanziert werden.

freenet: Quartalsumsatz schrumpft

Kein Blumentopf war in den vergangenen Tagen mit dem Mobilfunk-Provider freenet (WKN A0Z2ZZ) zu gewinnen. Das TexDAX-Mitglied steigerte zwar den Gewinn im Anfangsquartal dank des Verkaufs des DSL-Geschäftes von 0,6 auf 20,8 Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank jedoch von 23,5 auf 23,3 Mio. Euro, der Umsatz von 888 auf 806,1 Mio. Euro. Analysten hatten nur einen Rückgang auf 812 Mio. Euro erwartet.

Priceline.com: Ausblick enttäuscht

Haltlos präsentierte sich das US-Internet-Reisebüro Priceline.com (WKN 766054) nach Bekanntgabe der Gewinnprognose für das laufende Quartal. Vor Sonderposten sollen je Aktie 2,50 bis 2,70 US-Dollar verdient werden. Experten waren bisher von 2,83 US-Dollar ausgegangen. Im ersten Quartal konnte der Gewinn von 25 auf 53,9 Mio. US-Dollar mehr als verdoppelt werden. Der Gewinn je Aktie legte von 0,53 auf 1,06 US-Dollar zu, der Umsatz von 462 auf 584 Mio. US-Dollar.

 

 

14.05.2010 | 00:00

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