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Lebensart > Literatur

Frankfurter Buchmesse 2026: Diese fünf Titel sind besonders gefragt

| Vera König | Lesezeit: 3 Min.

Menschen stöbern an einem Büchertisch auf der Frankfurter Buchmesse. Im modernen Messebereich blättern Besucherinnen und Besucher durch zahlreiche ausgestellte Bücher und Neuerscheinungen.
Bücher im Blick: Besucherinnen und Besucher stöbern auf der Frankfurter Buchmesse dieser Tage wieder durch aktuelle Neuerscheinungen und gefragte Titel des Bücherherbstes 2026. (Foto: Frankfurter Buchmesse/Ingo Hattendorf).

Die Frankfurter Buchmesse steht bevor – und mit ihr jene Neuerscheinungen, die den Bücherherbst prägen. Von literarischem Roadtrip bis Psychothriller: Diese fünf Titel stehen derzeit bei den deutschen Lesern besonders im Fokus.

Wenn sich dieser Tage die Buchwelt in Frankfurt trifft, geht es längst nicht nur um Literaturpreise und Verlagsprogramme. Die Frankfurter Buchmesse von 7. bis 11. Oktober ist auch ein Seismograf dafür, welche Geschichten das Publikum gerade bewegen. Zum Messeauftakt stehen einige prominente Neuerscheinungen besonders im Fokus – von literarischen Stoffen bis hin zu Krimi und Thriller. Fünf Titel, über die in diesem Herbst viel gesprochen wird.

Caroline Wahl: „1999 Meter über dem Meer“

Nach dem Erfolg von „22 Bahnen“ gehört Caroline Wahl zu den bekanntesten jungen Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr neuer Roman „1999 Meter über dem Meer“, erschienen Ende August, erzählt von Samara, die ihr bisheriges Leben hinter sich lässt und mit dem Auto Richtung Süden aufbricht. Ihr Weg führt schließlich nach St. Moritz, hinein in eine Welt von Reichtum, Selbstinszenierung und neuen Identitäten. Ein Roman über Freiheit, Orientierungslosigkeit und die Bilder, die wir von uns selbst entwerfen.

Rowohlt, Hardcover, 368 Seiten, 24 Euro.

Charlotte Link: „Kalte Tage“

Charlotte Link setzt ihre erfolgreiche Reihe um Ermittlerin Kate Linville mit Band sechs fort. In „Kalte Tage“, erschienen Ende September, beginnt alles in einer verschneiten Winternacht mit einer jungen Frau, die sich über eine Dating-App mit einem Fremden verabredet. Wenig später gibt es einen Toten und eine Vermisste. Weitere rätselhafte Fälle folgen. Mit über 600 Seiten bietet Links neuer Thriller reichlich Stoff für lange Herbstabende.

Blanvalet, Hardcover, 624 Seiten, 26 Euro.

Nele Neuhaus: „Alles wird Asche“

Nele Neuhaus schickt ihr bewährtes Ermittlerduo erneut auf Spurensuche. „Alles wird Asche“ ist der zwölfte Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein. Ausgangspunkt ist der Tod einer Frau in einer brennenden Villa, dem weitere Verbrechen folgen. Die Ermittlungen führen in ein Geflecht aus Familie, Gier, Rache und alten Loyalitäten. Der 560 Seiten starke Krimi erschien Ende August.

Ullstein, Hardcover, 560 Seiten, 26 Euro.

Dörte Hansen: „Broder“

Literarischer geht es bei Dörte Hansen zu. In ihrem neuen Roman „Broder“, der im September erschienen ist, stehen die Zwillingsbrüder Henning und Broder im Mittelpunkt. Der eine übernimmt den elterlichen Bauernhof, der andere wird Tierarzt. Was sie verbindet, sind Herkunft und Familie – und zugleich alte Rivalitäten. Die Autorin erzählt vor dem Hintergrund des ländlichen Norddeutschlands von Landwirtschaft, Wandel und familiären Verletzungen.

Penguin Verlag, Hardcover, 224 Seiten, 26 Euro.

Dana Vowinckel: „Anton und Alma“

Dana Vowinckel in ihrem Anfang September veröffentlichten Roman die Geschichte einer Liebe in einer zunehmend polarisierten Welt. Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen und begegnen sich Jahre später auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren an derselben Universität – doch das ist auch schon alles, was sie verbindet. Anton stammt aus einer jüdischen Akademikerfamilie, Alma aus einem völlig anderen sozialen Umfeld. Als Anton für seine Masterarbeit nach New York geht, werden Entfernung, Herkunft und politische Spannungen zur Belastungsprobe für ihre Beziehung. Ein Buch über Liebe, Zugehörigkeit, Glauben und die Suche nach Halt.

Suhrkamp Verlag, Hardcover, 542 Seiten, 26 Euro.

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