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Fidelity Worldwide Investment: Asien-Pionier im Fondsbereich



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Kaum eine Region wächst so stark wie Asien – bei Fidelity Worldwide Investment hat man das sehr früh erkannt. Schon 1969, im Gründungsjahr des Familienunternehmens, eröffnete Fidelity als erste westliche Fondsgesellschaft ein Büro in Japan, damals noch ein Schwellenland. Weitere Standorte in der Region folgten schnell. Und nach wie vor ist Fidelity vom Potenzial Asiens und der Schwellenländer überzeugt – kein Wunder, schließlich haben sie sich längst zum Wachstumsmotor der globalen Wirtschaft entwickelt.

Während viele westliche Industriestaaten mit einer hohen Staatsverschuldung, dem demografischen Wandel und lediglich moderaten Wachstumsraten kämpfen, punkten die aufstrebenden Volkswirtschaften mit soliden Staatsfinanzen, einer jungen und zunehmend kaufkräftigen Bevölkerung und einer hohen Wachstumsdynamik. Viele Anleger haben allerdings noch Nachholbedarf in Asien und den Emerging Markets: Laut Fidelity-Deutschland-Chef Christian Wrede investieren deutsche Anleger nur knapp 6% ihrer Aktienportfolios in diese Wachstumsmärkte – nicht viel angesichts der Tatsache, dass sie heute schon die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung generieren und dieser Anteil weiter steigen dürfte.

Umfassendes Produktangebot

Privatanlegern, die ihr Portfolio dem veränderten wirtschaftlichen Kräfteverhältnis anpassen möchten, bietet Fidelity eine umfangreiche Fondspalette. So können sie gezielt auf kleine asiatische Unternehmen mit innovationsstarken Geschäftsmodellen oder auf eine schrittweise Öffnung des Währungsraumes und dem Erstarken des Konsumsektors in China setzen. Auch Investments in inflationsindexierte Anleihen öffentlicher Schuldner in Schwellenländern sind per Fonds möglich.

Doch Anleger müssen nicht nur ihre Investment-Regionen neu gewichten, sondern auch Sicherheit neu definieren. „Was früher sicher war, ist es heute nicht mehr unbedingt“, sagt Wrede. Während Europa und die USA unter einer hohen Staatsverschuldung leiden, sind die meisten Unternehmen hervorragend aufgestellt. Denn viele haben in den letzten Jahren genau das getan, was zahlreiche Regierungen hätten tun sollen: ihren Schuldenberg abtragen.

„Anleger sollten künftig verstärkt auf die Qualität gut geführter Unternehmen mit hohen Ratings setzen statt auf Staatsanleihen zweifelhafter Qualität und Renditen, die kaum die Inflation ausgleichen“, rät Wrede. „Unternehmensanleihen und Aktienfonds qualitativ hochwertiger Unternehmen mit starken Bilanzen in Industrie- wie in Schwellenländern bieten langfristig deutlich bessere Perspektiven.“

Zuflüsse gegen den Markttrend

Der bewusste Fokus auf Schwellenländer spiegelt sich auch in der Geschäftsentwicklung wider. Gegen den Markttrend konnte Fidelity hier zuletzt deutlich Marktanteile gewinnen. Seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 flossen branchenweit 4,3 Mrd. Euro aus Asien- und Schwellenländerfonds ab, Fidelity dagegen 435 Mio. Euro netto zu. Gemessen am verwalteten Vermögen stieg damit der Marktanteil der Gesellschaft in dieser Asset-Klasse auf 39,4%. Bei Rentenfonds gewann Fidelity 2011 ebenfalls hinzu, während branchenweit Gelder abflossen. Auch in der betrieblichen Altersvorsorge ist Fidelity sehr erfolgreich und zählt heute zu den Top-5-Anbietern des Landes.

09.03.2012 | 00:00

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