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Neuer Bitpanda-CEO: Wechsel mit Signalwirkung 

| Redaktion Börse am Sonntag

Steuert Europas größte Krypto-Plattform: Lukas Enzersdorfer-Konrad. Auf dem dem Ludwig-Erhard-Gipfel 2025 am Tegernsee sprach er über die Pläne des Fintechs und Wachstumschancen der gesamten Finanzbranche (Bild: picture alliance).

Lukas Enzersdorfer-Konrad wird neuer Co-CEO von Bitpanda. Damit setzt Europas größte Krypto-Plattform ein klares Zeichen für weiteres Wachstum. Wer ist der Macher, der das einstige Start-up zum Finanzschwergewicht entwickelt?

Es ist eines der spannendsten Fintechs überhaupt: Bitpanda. Nun vollzieht sich ein Wechsel an der Unternehmensspitze: Lukas Enzersdorfer-Konrad übernimmt als Co-CEO, zusammen mit Eric Demuth, die Geschicke des Unternehmens. Co-Founder Paul Klanschek wechselt aus dem operativen Geschäft in den Aufsichtsrat. Seit 2018 prägt Enzersdorfer-Konrad die Erfolgsgeschichte von Bitpanda maßgeblich mit. Branchenkenner bewerten die Entscheidung äußerst positiv und sehen darin einen impulsiven Schritt für weiteres Wachstum.

Erfahrung und Vision

Eric Demuth, Co-CEO und Mitgründer, schwärmt: „Lukas ist eine der wirkungsvollsten Führungspersönlichkeiten, mit denen ich je gearbeitet habe. Er verbindet Strategie mit Umsetzung und genießt das Vertrauen aller relevanten Stakeholder.“ Enzersdorfer-Konrad selbst sieht seine neue Rolle als Chance, die Vision des Unternehmens weiter voranzutreiben: „Ich bin stolz, die Reise fortzusetzen, die Paul, Eric und Christian begonnen haben. Bitpanda ist einzigartig positioniert, um eine führende Rolle in Europas digitaler Finanzwelt einzunehmen.“

Der im Großraum Wien aufgewachsene Enzersdorfer-Konrad gilt als ausgewiesener Finanzexperte. Er studierte in Wien und New York City Banking & International Finance sowie Betriebswirtschaftslehre. Seit über drei Jahren ist er als erfolgreicher Angel Investor tätig. Heißt: Er identifiziert vielversprechende Start-ups, um in der Frühphase eines Unternehmens zu investieren, Fachwissen einzubringen und ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen.

Enzersdorfer-Konrad bringt eine breite Expertise in der Geschäftsentwicklung mit. Als Geschäftsführer der Sparte Bitpanda Technology Solutions (BTS) hat er maßgeblich zum Erfolg des B2B-Geschäfts beigetragen, das Finanzinstitute, Banken und Fintechs mit einer vielseitigen Investment-Infrastruktur versorgt. Unter seiner Führung konnte Bitpanda namhafte Partner wie die Deutsche Bank, Landesbank Baden-Württemberg, N26, die Raiffeisenlandesbanken, sowie die Rakbank in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewinnen.

Der Österreicher gilt in der Branche als einer der Architekten hinter dem Bitpanda-Erfolg. Die Aufgabenteilung zwischen ihm und seinem Co-CEO Demuth vollzog sich ähnlich wie zwischen Bundespräsidenten und Kanzler. Während Eric Demuth die Bitpanda-Story nach außen verkörperte und die großen Linien definierte, führte und entwickelte Enzersdorfer-Konrad das einstige Startup zu Konzerngröße. Er gilt als schlau, seriös und integrativ. Bislang hielt er sich diskret im Hintergrund, nun wird er häufiger die großen Bühnen der Sichtbarkeit betreten. Auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel im Mai 2025 konnte man beobachten, wie er öffentlichkeitswirksam für mutige Investitionen in Europa und industriepolitische Unterstützung kämpfte. Zusammen mit Finanzgrößen wie Burkhard Balz, Manfred Knof oder Christian Pellis diskutierte er vor einem Millionenpublikum. Ein nächster großer Auftritt folgt auf dem Frankfurt Finance & Future Summit am 22. und 23. Oktober in der Mainmetropole.

Vom Start-up zum regulierten Finanz-Schwergewicht

 
Mittlerweile spielt Bitpanda in einer Liga mit großen, konventionellen Finanzinstituten. Was 2013 als visionäres Krypto-Start-up begann, hat sich zu einem regulierten Fintech-Giganten mit über 7 Millionen Nutzern entwickelt. Das Portfolio reicht heute von Kryptowährungen über Aktien, ETFs, Rohstoffe bis hin zu Edelmetallen. Mit mehr als 650 handelbaren Kryptowährungen und über 3.000 digitalen Assets bietet die Plattform die größte Krypto-Auswahl Europas.

Wie stark die Wiener in den vergangenen Jahren gewachsen sind, zeigt ein Blick auf die Geschäftszahlen: Nach einem Umsatz von rund 90 Millionen Euro im Jahr 2022 konnte das Unternehmen 2023 auf 147,6 Millionen Euro zulegen – und 2024 mit 393 Millionen Euro das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr verzeichnen.

Eine entscheidende Rolle spielt Lukas Enzersdorfer-Konrad. Er half, die Strategie zu schärfen, das Unternehmen zu skalieren und ein robustes regulatorisches Fundament aufzubauen – und das in einem volatilen Marktumfeld. Konkret: Mit der MiCAR-Lizenz der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA), erhalten im April 2025, hat das Fintech einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur stärksten regulierten Investmentplattform im europäischen Raum erreicht – und wächst damit zu einem echten Finanz-Schwergewicht in Europa heran.

„Mit unseren Lizenzen in Österreich, Deutschland und Malta sind wir optimal aufgestellt, um europaweit zu skalieren“, betont Enzersdorfer-Konrad. Mit ihm an der Spitze ist Bitpanda bestens gerüstet, um seine Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und neue Maßstäbe in der Krypto- und Fintech-Branche zu setzen. Er persönlich wird damit zu einer zentralen Figur in der weltweiten Finanzszene.

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